Weitergabe des Balkens illegal

Beweis erbracht: Ostheimer Hakenkreuz-Balken ist vernichtet

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Zeigt den vernichteten Balken: Harald Knüppel vom Abbruchunternehmen Poppke.

Den Vorwurf, dass er sich den Balken mit einem Hakenkreuz aus dem Jahr 1934 aneignen wolle, will Harald Knüppel vom Abbruchunternehmen Poppke nicht auf sich sitzen lassen.

Deshalb zeigt er jetzt, dass das Stück Holz von der alten Scheune im Liebenauer Ortsteil Ostheim zerstört ist und nicht mehr verwendbar sei. Mittlerweile habe er den Balken auch Anwohnern gezeigt, die ihn beschuldigt hatten, er wolle ihn für sich haben.

In der vergangenen Woche gab es viel Wirbel um einen Balken von 1934 mit einer Inschrift, der bei Abbrucharbeiten an einer alten Scheune in Ostheim gefunden wurde. Neben dem Jahr der Erbauung und dem Namen des Architekten sind darauf auch zwei Hakenkreuze abgebildet.

Mehrere Anwohner hatten Knüppel daraufhin angesprochen, ob sie das Relikt haben können und verwiesen auf die historische Bedeutung der Inschrift. Auf Anweisung der Polizei wurde der Balken aber nicht herausgegeben, sondern musste vernichtet werden. Würden die Balken weitergegeben, sei das illegal, erklärte ein Sprecher der Polizei.

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