Bewohner sanierten Spielplatz in Haueda

Freuen sich über neues Spielgerät: Linea und Mia (von links) schaukeln auf dem Spielplatz in Haueda. Die beiden Spielgerüste im Hintergrund soll in Zukunft eine Brücke verbinden. Foto: Birmes

Haueda. Auch Regenwetter kann sie nicht aufhalten: Begeistert schwingen die dreijährige Mia und die ihre Schwester Linea auf der neuen Nestschaukel in Haueda.

„Vor einem Jahr haben wir angefangen, den Spielplatz zu sanieren“, sagt Ortsvorsteher Uwe Pöppler. Durch die etwas abgelegene Lage sei er in der Vergangenheit mehr ein wie ein Stiefkind behandelt worden, obwohl es der einzige Spielplatz des Ortes sei. „Durch die Dorferneuerung kam seine Sanierung auch endlich auf den Zettel“, sagt Pöppler. Seitdem ist viel passiert: Neben dem Aufbau der Schaukel und dem Befestigen des Platzes wurde das hölzerne Spielgerüst nach hinten versetzt. „Die Rutsche davon ging zuvor direkt in den Sandkasten,“, erinnert sich Philipp Heinzel, der bei den Reparaturen mithalf. Ungestörtes Spielen sei so nicht möglich gewesen. „Hier war alles richtig abgespielt, teilweise gab es auch defekte Geräte. Wir haben aber einiges instand gesetzt, zum Beispiel die Leiter und den Aufgang zum Spielgerüst.“ Die Wippe sei allerdings vom Bauhof repariert worden.

An insgesamt drei Samstagen haben sich die Stadtbewohner um die Reparaturen gekümmert, zuletzt wurden drei neue Bäume, eine Spende des SPD-Ortsvereins, gepflanzt: „Das sind Walnussbäume, die gut gegen Mücken sind. Man kann sagen, dass die Pflanzen ein natürliches Mittel gegen Ungeziefer sind“, sagt Pöppler. Auch für die Zukunft sei noch einiges geplant: „Unter anderem müsste die normale Schaukel gestrichen werden, es soll eine neue Brücke an das Spielgerüst und wir wollen einen Matschspielplatz anlegen.“ Dafür sei auch eine Pumpe für das Wasser notwendig. „Vielleicht lockt es das eine oder andere Kind später hier her“, sagt Pöppler.

Aber die nächsten Projekte werden über weitere Spenden finanziert werden müssen: „Die Stadt hat uns ungefähr 2000 Euro zur Verfügung gestellt, davon haben wir unter anderem die neue Schaukel geholt. Den Rest der Arbeiten haben wir mit Spenden von rund 500 Euro bezahlt.“

Um den Platz auch für die Erwachsenen gemütlicher zu machen, seien auch Sitzgelegenheiten für die Eltern geplant, die aus Baumstämmen gestaltet werden. „Da hoffen wir auf ein wenig Hilfe von dem Förster“, sagt Philipp Heinzel. Auch ein Sonnensegel sei geplant, das allerdings schon vorhanden sei. „Dann kann hier im Sommer auch gepicknickt werden.“

Mutter Mery Heinzel hofft, dass der Spielplatz bald wieder belebter ist: „Wir sind jeden zweiten bis dritten Tag hier. Seit der Erneuerung kommen wieder mehr Kinder, früher waren wir fast die einzigen“.

Es sei gut, dass nun endlich auch Spielgelegenheiten für kleinere Kinder vorhanden seien. „Wenn der Matschspielplatz da ist, kommen bestimmt auch noch mehr.“ Ihrer Tochter Mia gefalle der Spielplatz aber jetzt schon gut: „Ich mag die Schaukel“, sagt sie und lacht.

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