Konstituierende Sitzung der Stadtverordneten: Einigkeit in Liebenau

Anita Kamutzki-Pape

Liebenau. Zügig und ohne Überraschungen verlief die konstituierende Sitzung der Liebenauer Stadtverordneten.

„Ich war hier mal einer der Jüngsten, jetzt bin ich der Älteste“, meinte Friedrich Rudert (65, FWG) lachend, der als ältestes Mitglied die Sitzung zunächst leitete. Er rief die Mandatsträger zu einer friedlichen Zusammenarbeit im Parlament und zu Realpolitik auf, die dem Bürger verpflichtet sei. Die Stadt stünde mit der Konsolidierung des Haushalts ohne eine großen zusätzlichen Belastung des Bürgers vor einer großen Aufgabe.

Zum neuen Vorsitzender des Parlaments wurde auf Vorschlag der FWG Werner Jordan einstimmig und ohne Enthaltung gewählt.

Für die Posten der ehrenamtlichen Stadträte lagen jeweils Vorschläge der FWG, SPD und CDU vor. Die FWG stellt mit Anita Kamutzki-Pape (sie ist als 1. Stadträtin auch Stellvertreterin des Bürgermeisters), Eckhard Wegner, Guido Müller, Jens Jordan und Bodo Rüddenklau fünf Magistratsmitglieder, die SPD mit Alois Bartsch, Anita Richter und Heinz Kunze drei und die CDU mit Burkhard Müller einen ehrenamtlichen Stadtrat. Das Verwaltungsorgan spiegelt so die Mehrheitsverhältnisse im Parlament wider.

Als Vertreter für das Kuratorium des evangelischen Kindergartens Liebenau wurden einstimmig Tanja Müller und Dirk Fülling von der FWG gewählt. In die Verbandsversammlung des Wasserverbands Diemel wurde Friedrich Rudert und als Stellvertreter Eike Hancken (beide FWG) gewählt.

Zum Abschluss der konstituierenden Sitzung gab Bürgermeister Harald Munser zu bedenken, dass in dieser Legislaturperiode viel Arbeit auf die Stadtverordnetensammlung zukommen würde. Auch der Vorsitzende Werner Jordan bedankte sich für die schnelle, knapp eine Stunde dauernde Abarbeitung der Tagesordnung.

Bei der Kommunalwahl am 6. März hatte die FWG in Liebenau die absolute Mehrheit verteidigt. Bei einer Wahlbeteiligung von 63,3 Prozent erhielt sie 14 Sitze, die SPD sieben und an die CDU gingen zwei Sitze.

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