Arbeiten in vollem Gange

Ende der Rumpelstrecke: Baustelle zwischen Niedermeiser und Niederlistingen 

Die Bauarbeiten laufen: Die Straße zwischen Niedermeiser und Niederlistingen wird seit dem 13. August erneuert. Bis zum 14. Dezember laufen die Umbauarbeiten auf der L 3080. Foto: Björn Friedrichs

Niedermeiser. Viel – und sicher auch zurecht – wurde in der Vergangenheit über diese Straße gemeckert. Seit zehn Tagen laufen nun die Straßenbauarbeiten an der Landesstraße 3080 zwischen Niedermeiser und Niederlistingen.

Auf einer Länge von 3,44 Kilometern wird die Straße teils grundhaft erneuert, teils die Gradiente, also der Höhenverlauf, optimiert. „Dort, wo ein Teilbereich grundhaft erneuert wird, wird der Asphalt abgetragen und neu aufgearbeitet“, berichtet Tobias Herbst von Hessen Mobil in Bad Arolsen. Die Straße werde in den bestehenden Grenzen bearbeitet. In einigen Teilbereichen werde die Gradiente optimiert, „um das hubbelige Fahrgefühl wegzukriegen“, wie Herbst erklärt. Dies war eins der Kernprobleme der Straße. Während anderorts vor allem Schlaglöcher Probleme bereiten, sorgten auf der Fahrbahn die Bodenwellen dafür, dass einige Verkehrsteilnehmer fast abhoben.

Zudem wies der schlechte Allgemeinzustand der Fahrbahn auf einen nicht frostsicheren Aufbau hin, was stellenweise zur grundhaften Erneuerung führt.

Sie geben auch bei warmen Temperaturen alles für die neue Straße: Andre Hoffmann (links) und Thomas Chilla (rechts) von der Firma Klaus Vogedes stehen bereit, um Willi Steffen (im Fahrzeug) und Johannes Ranft von der Firma Wachenfeld beim Sauber-Kehren nach den Fräsarbeiten zu helfen.

Die Oberflächenentwässerung erfolgt weiterhin über Straßenseitenmulden sowie über Längs- und Querdurchlässe. Diese werden ausgeräumt und profilgerecht hergestellt, teilte Hessen Mobil zu Beginn der Bauarbeiten mit.

Hessen Mobil hat die örtliche Bauüberwachung an das Ingenieurbüro Gröticke und Partner aus Twistetal-Berndorf übertragen, die Firma Wachenfeld aus Korbach ist für die Straßenbauarbeiten zuständig. „Wenn wir die Kapazitäten nicht haben, übergeben wir die örtliche Bauüberwachung an ein Ingenieurbüro“, berichtet Christoph Baumhör (Hessen Mobil).

Bis zum 14. Dezember bleibt die Straße gesperrt. Dann sollen die Arbeiten abgeschlossen und der schlechte Ruf des Streckenabschnitts Vergangenheit sein. Die Kosten dafür betragen 1,15 Millionen Euro.

Eine Übersicht mit den schlimmsten Schlaglochpisten der Region gibt es hier.

Hintergrund

Wir hatten im Internet dazu aufgerufen, weitere Rumpelpisten zu nennen. Hier wurden unter anderem die L 3210 zwischen Lamerden und Eberschütz, die L 3214 zwischen Ehrsten und Zierenberg, die L 3229 zwischen Carlsdorf und Udenhausen, die L 3312 zwischen Niederelsungen und Nothfelden oder auch die L 3080 zwischen Oberlistingen und Breuna aufgezählt. Auch die L 3212 von Niedermeiser nach Hofgeismar wurde häufig genannt. Hier gibt es aber gute Nachrichten: Diese soll 2019 saniert werden. 

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