Kommentar zu Kolibakterien im Trinkwasser: Gefahr beseitigen

Das Trinkwasser in sechs Ortsteilen der Stadt Liebenau ist mit Kolibakterien belastet. Die Behörden haben ein Abkochgebot erlassen. Ein Kommentar von Gerd Henke.

Wie selbstverständlich drehen wir den Hahn auf und erwarten, dass frisches, glasklares, sauberes Wasser heraussprudelt. Trinken, Kochen, Waschen, Zähneputzen - ohne Wasser geht es nicht. Wie sehr wir auf das Lebensmittel Nummer 1 angewiesen sind, fällt uns dann auf, wenn es plötzlich nicht mehr so ohne Weiteres zu haben ist. Wasser abkochen, bevor wir es verwenden können, ist umständlich, zeitaufwendig, mühsam, kostet Energie.

An dieser Stelle wird uns bewusst, dass es kaum eine wichtigere öffentliche Aufgabe gibt, als den Schutz unseres Grund- und damit Trinkwassers. Dass es auch in kleineren Wasserwerken aller Anstrengungen bedarf, diesen Schutz zu gewährleisten, wird aktuell am Liebenauer Beispiel deutlich. Dort muss nun alles daran gesetzt werden, die Quelle des Eintrags coliformer Keime ausfindig zu machen. Das ist möglicherweise aufwendig, aber es ist absolut notwendig. Sich darauf zu verlassen, dass mit ein paar Spülungen alles wieder gut ist, wäre zu wenig. Die Gefahr fürs Wasser muss restlos beseitigt werden.

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