Wild und laut

Lamerden feierte Karneval: Schunkelrunden im Diemeldorf

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Lamerden. Wer es wild und laut mag, gern bis in die frühen Morgenstunden feiert, ist beim Lamerder Karneval an genau der richtigen Adresse.

Auch dieses Mal ging es beim närrischen Treiben im Diemeldorf ausgelassen zu – 50 Akteure und ein dreistündiges Programm sorgten am Samstagabend für beste Feierlaune in der örtlichen Dreschhalle.

„Obwohl wir kurzfristig viele Krankheitsausfälle hatten, haben wir unseren Gästen doch ein gutes Programm bieten können“, sagte Torsten Mrozik, der mit Andreas Kühn schon seit Jahrzehnten durchs Programm führt. Während diese Veranstaltung gut läuft, so mangelt es den Lamerdern schon lange an Nachwuchs beim Kinderkarneval. „Am Sonntag steht nicht ein Kind bei uns auf der Bühne – das gesamte Programm wird von Erwachsenen gestaltet, was sich dringend ändern muss“, appellierte Kühn das Publikum. In Gottsbüren beispielsweise, wo er ebenfalls bei den tollen Tagen mitwirke, machten 80 Kinder mit.

Auch wenn die Lamerder kein Prinzenpaar, Elferrat und Garde zu bieten haben, so wissen sie wohl, wie man ein Publikum in Karnevalsstimmung bringt.

Kein Mangel an Tanzdarbietungen

Zur Eröffnung wurde da die Lila Garde aus Niedermeiser gebucht, die mit gut einstudierten Schritten über die Bühne tanzten. An Tanzdarbietungen mangelte es an diesem Abend nicht: Weitere Akteure aus Niedermeiser führten tänzerisch das Rockmärchen Tabaluga auf, was viel Beifall bekam. Die Herrn des Eberschützer Tennisclubs flippten im Baströckchen und mit freiem Oberkörper über die Bühne und das Männerballett der Gastgeber animierte mit Zumba die Gäste in den voll besetzten Reihen.

Schön auch der der Beitrag der Gastgeber, der 25-köpfigen Formation, „Die Wollys“, die mit Schweinetrog, Schweinchen und passender Musik in den Saal Einzug hielten und anschließend natürlich auch ein Tänzchen wagten.

Torsten Mrozik war nicht nur als Conférencier am Abend im Einsatz, sondern wagte sich mit seiner Schwester in die Bütt. Dabei nahmen die beiden vor allem die Leute vom Diemelstrand, eine Gruppe von Lamerdern, die sich dort regelmäßig trifft, aufs Korn. Karnevalsurgestein Thomas Hoff durfte natürlich ebenfalls nicht fehlen – ebenso wie das Gesangstrio aus Gottsbüren, bei dem man einfach mitsingen musste.

Nach zehn Programmpunkten kamen schließlich die Polonaise durch den Saal, Schunkelrunden und Spaß an der Sektbar bis in den Morgen hinein.

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