Wahl am 8. November

Liebenaus Bürgermeister Harald Munser tritt wieder an

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Strebt eine zweite Amtszeit an: Liebenaus Bürgermeister Harald Munser. 

Amtsinhaber Harald Munser tritt bei der Bürgermeisterwahl in Liebenau wieder an. Das kündigte er am Dienstag in einem Pressegespräch an.

Den Wahltermin haben die Stadtverordneten schon festgelegt: Der erste Wahlgang findet am Sonntag, 8. November, statt.

Nach langen Diskussionen mit Familie, Freunden und Kommunalpolitikern sowie reiflicher Überlegung habe er sich für diesen Schritt entschieden, sagte der 56-Jährige. Am Ende träfen die Bürger die Entscheidung am 8. November.

Munser: Anhebung von Steuern und Abgaben war notwendig 

Er habe in den vergangenen fünf Jahren „eine Menge angestoßen und bewegt“. Munser nannte unter anderem die „schmerzhafte Haushaltskonsolidierung“, die Investitionen in Kanal, Wasser und Straßenbau sowie die Bauhof-Modernisierung. Der Anschluss an das Glasfaser-Netz werde für die Kernstadt und mehrere Stadtteile angestrebt.

Er wolle nicht nur Projekte zu Ende bringen, sondern sieht auch noch Herausforderungen für Liebenau, die er angehen will. Das größte Projekt sei die Kooperationsgemeinschaft Diemeltal. Erstmals seit der Gebietsreform 1972 wollen die drei Nachbarn Liebenau, Trendelburg und Bad Karlshafen gemeinsam die Verwaltungen stärken und Verbesserungen einführen.

Seine erste Amtszeit sei davon geprägt gewesen, „Steuern und Abgaben in schwindelerregende Höhen zu katapultieren“. Das mache weder dem Bürgermeister noch dem Bürger Spaß, unterstrich Munser. Dabei seien diese Anhebungen notwendig gewesen, um das strukturelle Defizit im städtischen Etat zu schließen. Nach heftigen Diskussionen habe sich dazu eine Mehrheit gefunden.

Munser sagt, er wolle als parteiloser Kandidat antreten. Das machten heute viele Kandidaten. Das sei aber auch eine Folge der Querelen in der Freien Wahlgemeinschaft, erklärte er. Deren Ehrenvorsitzender Fülling hatte im Sommer angekündigt, einen neuen Kandidaten zu suchen. Anschließend stellte sich aber der FWG-Vorstand mehrheitlich hinter den Bürgermeister (HNA berichtete). Er freue sich auf Unterstützung, sagte der Bürgermeister.

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