Lokführerstreik: Taxis stehen auf Abruf bereit

Sind bereit, Fahrgäste zu empfangen: Die Hofgeismarer Taxifahrer Friedhelm Gamperling und Karin Hoppe könnten mehr zu tun bekommen, wenn Lokführer streiken. Die Regiotram ist davon aber nicht betroffen. Foto: Rieß

Hofgeismar. Wenn die Züge stillstehen, freut sich die Konkurrenz, wie Taxi- oder Mietwagenunternehmen. Im Kreisteil Hofgeismar wird sich die Freude allerdings in Grenzen halten. Denn er wird von den Auswirkungen eines Lokführerstreiks voraussichtlich kaum berührt.

„Beim letzten Streik haben wir nichts gespürt“, sagt beispielsweise Gudrun Cöster-Schmidt von Taxi Cöster in Grebenstein. Auch bei Taxi Sprock in Bad Karlshafen erwartet man keine zusätzlichen Fahrten. Ähnlich äußerten sich Taxi Kunizev in Immenhausen oder Minicar Massie in Hofgeismar. Ganz spurlos gehen solche Streiktage aber an der Branche nicht vorbei, berichtet Matthias Tschernich, Taxiunternehmer aus Hofgeismar. Vor allem, wer nicht nur im Nahverkehr pendelt, also im NVV-Gebiet ist, sondern weitere Fahrten plant, sollte rechtzeitig das Taxi reservieren.

Beim vergangenen Streik der Lokführer, erzählt Tschernich, hatte er zwei Fahrten nach Frankfurt, eine nach Berlin und eine nach Dortmund zusätzlich. Während der Tage des Streiks wird er deshalb zwei Fahrzeuge zusätzlich im Einsatz haben. „Dann fahren alle zwölf“. Falls der Streik nicht kurzfristig abgesagt wird.

Von Michael Rieß

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