Auf Streifzug

Luchs bewachte gerissenes Reh - Streifzug entlang der Weser

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Ein Luchs war entlang des Reinhardswaldes unterwegs. (Symbolbild)

Ein Luchs ist wieder in der Region unterwegs - unter anderem war er entlang des Reinhardswaldes gestreift.

Das Tier hat bei Fürstenhagen im Werra-Meißner-Kreis in der vergangenen Woche zwei Schafe und bei Hann. Münden ein Reh gerissen. 

Das bestätigte Ole Anders, Koordinator des Luchs-Projektes im Nationalpark Harz. Der Luchs trägt einen Sender des Luchsprojektes. Deswegen können seine Wege nachverfolgt werden.

Luchs bewachte gerissenes Reh

Bei Vaake hatte der Luchs M9 – die Tiere werden durchnummeriert – aus Norden kommend die Weser überquert, berichtete Anders. Dann sei er entlang der Bundesstraße in Richtung Hann. Münden gelaufen. Dort wurde er unter anderem von der Luchsbeauftragten des Forstamtes Reinhardshagen, Petra Walter, beobachtet. Das Tier bewachte ein gerissenes Reh. Von Spaziergängern ließ er sich kaum beunruhigen. Zu nahe kommende Hunde wehrte er durch Scheinangriffe ab, berichtet der Arbeitskreis Hessenluchs.

Im August war der Luchs M12 in Hessen unterwegs. Der Kuder (männlicher Luchs) war bei Bad Pyrmont gefangen und besendert worden. Von dort zog er in Richtung Süden an Diemelstadt, Korbach und Bad Wildungen vorbei.

Diese Beobachtungen sind interessant, weil die kleine Luchs-Population im Kaufunger Wald bis auf ein Tier geschrumpft ist.

Luchse im Harz breiten sich hingegen weiter aus - die jungen Raubtiere suchen sich neue Reviere.

Dieses Video ist ein Inhalt der Videoplattform Glomex und wurde nicht von der HNA erstellt.

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