Frauen setzen auf zeitlose Schnitte mit technischer Raffinesse

Frisurenmode-Präsentation: Männer sind jetzt frecher unterwegs

Ehrsten. Was der Modeszene in Berlin die Fashionweek, ist den Friseuren der Innung Hofgeismar-Wolfhagen zwei Mal im Jahr die Frisurenmode-Präsentation. Wenn Fön und Trockenhaube in den Geschäften kalt bleiben und sich die Konzertscheune in Ehrsten in einen Friseursalon verwandelt, dreht sich alles um aktuelle Tipps ums Schneiden, Färben, Föhnen und Stylen.

50 Hairstylisten verfolgten am Montag gespannt, was das Team der Innung an Trends vom Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks mitgebracht hat. Die Frisuren für Herbst und Winter sind allesamt tragbar, nicht nur auf den Laufstegen der Hauptstadt. „Manchmal würden wir uns noch aufgeschlossenere Kunden wünschen, die sich mehr trauen, denn heute wird man auch für ausgefallenere Stylings nicht mehr schief angeschaut“, sagt Ulrike Lemke, Friseurmeisterin aus Meimbressen, die mit viel Fachwissen durch den Abend führte.

Die Trends brauchen aber kein großes Maß an Mut, denn im Herbst und Winter 2014/15 geht es klassisch zu – und doch einzigartig. Die Schnitte haben nicht nur Klasse, ihre technische Raffinesse eröffnet eine Vielzahl an Stylings. Schluss mit kurzlebigen Trends, wertig und wandelbar lautet die Maxime der neuen Kollektion des Zentralverbands. Sie besinnen sich auf Schnitte, die zeitlos und fast klassisch anmuten, aufgrund innovativer Schnitttechniken, raffinierter Details und virtuoser Farbakzente aber viel Raum für kreative Stylings bieten. Das Ergebnis: Stilvolle Looks, die effektvoll und natürlich zugleich sind und immer wieder überraschen.

Schnell und unkompliziert das Styling dem Anlass anpassen, darum geht es bei den Damen. Ob kurz, mittel oder lang: ausgefeilte, mal expressive, mal subtile Stufungen, partielle Graduierungen und kunstvolle Übergänge geben Raum für grandiose Inszenierungen, die durch weiche, herbstlich-warme Farbspiele in mittelblond, gold und braun abgerundet werden. Ein Upgrade erfährt der Bubikopf durch eine konsequent asymmetrisch geschnittene Ponypartie und eine ausgeklügelte Farbtechnik. Wie es geht, zeigten Christine Arend und ihre Kolleginnen und gaben praktische Erläuterungen dazu.

Fotos von der Präsentation

Innung Hofgeismar/Wolfhagen präsentiert neue Frisuren

Etwas frecher geht es bei den Männern zu, deren Frisuren sich wahlweise Ikonen der Comic-Literatur oder Hollywood-Rebellen zum Vorbild nehmen. „Scheitel bleiben dabei ein Kernthema, werden aber nun schräg gezogen und damit modernisiert“, erklärt Ulrike Lemke. So wird sicher schon bald auch zwischen Wolfhagen und Hofgeismar manch trendbewusster Herr im Robert-Pattinson-Style zu bewundern sein.

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