Singewettstreit war einer der Höhepunkte

Bundeslager der Pfadfinder: Musizieren gehört dazu

Orientalische Klänge: Mit türkischen Pfadfinderliedern unterhielt der Stamm Sakarya, der aus Istanbul angereist war. Allerdings belegten die gut gelaunten Musiker nur den letzten Platz in ihrer Kategorie. Foto:Temme

Immenhausen. So wie das gelb-blaue Halstuch, die Jurte und das Lagerfeuer ist auch das Singen aus dem Leben eines Pfadfinders nicht wegzudenken. Da wundert es wenig, dass auch beim Bundeslager der Pfadis in Immenhausen dem Gesang ein besonderer Platz eingeräumt wurde.

Nämlich beim Singewettstreit am Mittwochabend, wo verschiedene Formationen und Solisten gegeneinander antraten. Natürlich allesamt Lagerteilnehmer.

Dass der Abend etwas Besonderes werden wird, ließ sich schon beim Auftakt vermuten, bei dem alle 5000 gemeinsam das Lagerlied Auf neuen Wegen anstimmten. Dieses war extra für die Veranstaltung komponiert worden.

Und dann ging es auch schon mit dem Wettstreit los, bei dem zuerst die Sippen ihrmusiikalisches Können beweisen durften. Besonders gut an kam die Darbietung der Wildkatzen vom Stamm Goldener Reiter aus Sachsen. Mit mehrstimmigem Gesang und Querflötenspiel verzauberte das Ensemble seine Zuhörer.

Viel Beifall bekam auch der Landesverband Rheinland-Pfalz/Saar, der mit 300 Stammesmitgliedern sein Verbandslied zum Besten gab. Sie traten in der Kategorie Stämme an.

Und in der offenen Kategorie bewegte Solist Moritz Soelkner die Zuhörer . Mit seiner glockenklaren Stimme sang der 17-jährige Münchner erst zwei Pfadfinderlieder und entschied sich als Zugabe für ein Stück aus Herr der Ringe.

Da es ein Wettstreit war, gab es eine fünfköpfige Jury. „Worauf wir bei den Akteuren achten, ist jedem von uns selbst überlassen“, sagte Jurymitglied Björn Seelbach. Weil er selbst kein größeres Musikverständnis habe, würde er danach urteilen, was ihn berühre.

Übrigens gab es mehr Interessenten, als tatsächlich teilnehmen konnten. Deshalb gab es eine Vorausscheidung. Neben tollem, ausdrucksstarkem Gesang kam nicht nur die typische Pfadi-Klampfe zum Einsatz, sondern auch Geige, Kontrabass, Banjo waren dabei. (zta)

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