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Bei Sommerspielen ging es rund auf dem Kaiserplatz in Calden

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Von: Tanja Temme

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Bürgermeister Maik Mackewitz trat mit Mitarbeiterinnen beim Spiel ohne Grenzen an. Die Gruppe belegte den vierten Platz.
Bürgermeister Maik Mackewitz trat mit Mitarbeiterinnen beim Spiel ohne Grenzen an. Die Gruppe belegte den vierten Platz. © Tanja Temme

Das Wasser spritzte, die Kleiderbügel flogen durch die Luft und auf Bierkisten ging es voran: Der Förderverein des Cällischen Fußballs lud am Samstag wieder zu seinen Sommerspielen auf den Kaiserplatz - eine Veranstaltung mit der man auch einige Nebeneffekte verfolgte.

Calden – „Wenn eine Gemeinde in einen Kunstrasenplatz investiert, dann sollte der örtliche Fußball auch entsprechend aktiv werden“, sagte Markus Utsch, stellvertretender Vorsitzender des ausrichtenden Vereins. Deshalb ginge es ihnen bei dem Angebot nicht nur um Spiel und Spaß, sondern auch darum, vielleicht den ein oder anderen für den Fußball zu gewinnen.

In Calden hat es laut Utsch schon immer eine gute Nachwuchsarbeit gegeben, die sich auch in der aktuellen Leistung ihrer Mannschaften zeigt. Außerdem ging es natürlich darum die Vereinskasse etwas aufzubessern. Die Einnahmen vom Getränke- und Essenverkauf kommen alle dem Fußball zugute.

Da es Vormittags mit dem „Spiel ohne Grenzen“ losging und nachmittags das Henner Strube Gedächtnisturnier folgte, gingen reichlich Currywurst und Pommes zur Stärkung über die Theke.

Von den ursprünglich zwölf gemeldeten Mannschaften traten allerdings nur sieben an. „Einige hatte Bedenken wegen des angesagten Regens, andere waren krank“, erzählte Utsch. So kämpften Mitarbeiter der Gemeinde Calden gegen Jusos, Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr oder sonstige „Freundesgruppen“ bei dem unterhaltsamen Wettstreit.

Jonas Berndt von der Jugendfeuerwehr Calden stand beim Wasserweiterreichen ganz vorn.
Jonas Berndt von der Jugendfeuerwehr Calden stand beim Wasserweiterreichen ganz vorn. © Privat

Echten Ehrgeiz legte die SPD-Mannschaft an den Tag, bei der auch der Landtagsabgeordnete Oliver Ulloth mit dabei war. „Los Leute, Feuer, gebt alles“, brachte er seine Mitstreiter auf Trab. Ob mit Schwämmen Wasser transportiert werden musste, in Säcken gehüpft oder Mülltonnenfahrten anstanden, die Männer gaben bei den elf Stationen stets ihr Bestes und holten sich somit auch den verdienten Sieg. Mit von der Partie war auch Caldens Bürgermeister Maik Mackewitz, der mit „Maiks erster Garde“, einen Platz im Mittelfeld holte und „viel Spaß dabei hatte“.

Vor über 40 Jahren wurde ein Fußball-Gaudi Turnier zu Ehren des Fußballmäzens Henner Strube ins Leben gerufen. „Vor einigen Jahren wurde es dann immer ruhiger auf dem Platz, so dass wir die Spiele dazugenommen haben“, berichtete Utsch. Natürlich wolle man auch kommendes Jahr wieder die Spiele und das folgende Turnier ausrichten. (Tanja Temme)

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