Cornelius Turrey und Klaus Becker treten an

Bürgermeisterwahl in Oberweser: Es bleibt bei zwei Kandidaten

Oberweser. Nun steht es fest: Für die Bürgermeisterwahl in Oberweser am 9. Oktober wird es höchstens zwei Kandidaten geben.

Nachdem die Frist zum Einreichen von Wahlvorschlägen am Montagabend abgelaufen ist, stehen nun der von der SPD vorgeschlagene Verwaltungsmitarbeiter Cornelius Turrey (45) und der unabhängige Einzelbewerber Klaus Becker (64) als vorläufige Kandidaten für die Wahl am 9. Oktober fest. Offiziell ist dies erst, wenn die eingereichten Vorschläge geprüft und am 12. August vom Gemeindevorstand bestätigt sind.

Weitere Vorschläge hat es nicht gegeben, nachdem sich die UWG zunächst noch mit dem Gedanken getragen hatte, einen eigenen Kandidaten aufzustellen.

Klaus Becker, bekannt durch seinen Kampf gegen Salzabfälle und Windkraft an der Oberweser, nennt als Ziele, dass man für ein zukunftsfähiges Oberweser zwingend über den Tellerrand hinaussehen müsse. Wichtig sind für ihn deshalb der Erhalt der Region (und der Landschaft) damit weiter Touristen kommen, außerdem mehr Transparenz der politischen Arbeit auf kommunaler Ebene sowie mehr Einbindung von Bürgerwünschen.

Cornelius Turrey, von allen SPD-Ortsvereinen der Gemeinde unterstützt, arbeitet als Kämmerer im Rathaus von Oberweser und kennt deshalb die internen Abläufe. Als seine drei wichtigsten Ziele nannte er auf Anfrage: den Blick stärker auf Ältere - damit diese nicht wegziehen - und Kinderbetreuung richten, eine engere Kooperation (aber nicht zwingend Fusion) mit Nachbarkommunen sowie den angepassten Ausbau der Infrastruktur, zum Beispiel schnelles Internet. 

Rubriklistenbild: © dpa

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