Bürger wollen Wesertal

Fusion von Oberweser und Wahlsburg: Bürger stimmten über Namen ab

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Gemeindefusion: Wahlsburg und Oberweser

Oberweser/Wahlsburg. Wenn es nach den Bürgern in Wahlsburg und Oberweser geht, wird die Gemeinde, die am Jahresende aus beider Fusion entsteht, den Namen Wesertal erhalten.

Das ist das Ergebnis einer Befragung der Bürger, zu der es etwa 300 Rückmeldungen gab. Dabei gab es eine deutliche Zustimmung von über 60 Prozent für den bereits seit Langem als Arbeitstitel genutzten Namen Wesertal, berichtete jetzt Oberwesers Bürgermeister Cornelius Turrey. 

Auf Platz 2 mit immerhin rund 44 Stimmen lag der Name Oberweser. Interessant dabei ist, dass dies auffallend oft aus den Wahlsburger Ortsteilen vorgeschlagen wurde. 

Nach dem Bürgervotum folgt die Abstimmung der Gemeindevertreter

Weitere Vorschläge waren unter anderem Mischungen der bisherigen Namen wie Oberweser-Wahlsburg, Wahlsweser, Oberweserburg und Oberwesertal. Darunter gab es allerdings auch Vorschläge wie Melnahausen und Pusemuckel, die laut Turrey „hoffentlich nicht allzu ernst gemeint“ waren. 

Mit dem Votum der Bürger gibt es zwar eine Empfehlung, absolut sicher ist der Name damit aber noch nicht, denn er muss noch das übliche Abstimmungsprozedere durchlaufen. Dazu sollen Beschlüsse der beiden Gemeindevertretungen gefasst werden – endgültig verbindlich wird er dann mit Unterzeichnung und Genehmigung des Grenzänderungsvertrages. 

Neue Postleitzahl für die künftige Gemeinde

Fest steht dagegen die neue Postleitzahl für die künftige größere Gemeinde. Nach Mitteilung der Post AG wird sie 34399 lauten und damit wird Wahlsburg (bisher mit 37194 postalisch zu Bodenfelde gehörend) künftig die Postleitzahl von Oberweser übernehmen, gab Gemeindevertretungsvorsitzender Hubert Henne bekannt. 

Neu festgelegt werden müssen noch die Jagdgenossenschaften und ihre Bezirke, wenn man künftig nicht nur einen großen Bezirk haben will. Wahrscheinlich gebe es bei den Bezirken aber wenig Änderungsbedarf, sagte Turrey. 

Die Wahl des neuen Bürgermeisters für die neue Gemeinde muss bis spätestens 20. Juni 2020 erfolgt sein, wurde außerdem bekanntgegeben. Bis dahin werde die neue Gemeinde ab dem Ruhestand des Wahlsburger Rathauschefs im August durch einen Staatsbeauftragten geleitet. Henne: „Wir hoffen natürlich, dass das Cornelius Turrey ist.“

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