In Gieselwerder ziehen weitere Flüchtlinge ein

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Wieder genutzt: Die Appartements des ehemaligen Hotels Waldmühle in Gieselwerder werden in wenigen Tagen von Flüchtlingen bezogen, darunter Familien mit Kindern.

Oberweser. Oberweser erwartet die nächsten Flüchtlinge. In den kommenden Tagen wird eine neue Gruppe in das ehemalige Hotel Waldmühle nahe des Mühlenplatzes einziehen.

Wie die Gemeindeverwaltung mitteilte, wurde das Haus am Ortsrand in den vergangenen Tagen dafür hergerichtet. Aus den Zuweisungen des Landes wird der Landkreis hier schrittweise bis zu 40 Flüchtlinge unterbringen. Die Belegung soll ähnlich gemischt sein wie in den Unterkünften an der Brückenstraße in Gieselwerder und im Berghof bei Oedelsheim.

In diesen Unterkünften hat es verschiedene Wechsel gegeben. Eine Familie hat eine Wohnung in Gieselwerder gefunden und wird wahrscheinlich im Ort sesshaft werden, erklärte Cornelius Turrey aus dem Rathaus. Einige Flüchtlinge hätten Deutschland wieder verlassen, andere seien verlegt worden oder hätten Wohnungen in anderen Gemeinden gefunden. Sobald das Haus am Mühlenplatz gut belegt ist, soll ein Willkommenskaffee für alle Flüchtlinge aus allen drei Unterkünften stattfinden.

Für Busreisende zu klein: In dem früheren Hotel können maximal 40 Personen unterkommen. Jetzt wird es wieder gebraucht.

Wegen der steigenden Zahl an Flüchtlingen sucht der Unterstützerkreis weitere Helfer, da vor allem die Fahrten zu Ärzten und Behörden sowie der Deutschunterricht (auch zwanglos bei Spaziergängen) verstärktes Engagement erforderten. Wer die Helfer unterstützen oder sich selbst einbringen will, ist zum nächsten Treffen des engeren Helferkreises eingeladen (am Dienstag, 27. Oktober, ab 18 Uhr im Haus des Gastes) oder meldet sich vorher bei Cornelius Turrey (0 55 72/93 73-0).

Aktuell werden auch Fahrer gesucht, die Flüchtlinge Freitagsnachmittags zur Uslarer Tafel fahren. Unter bestimmten Voraussetzungen, so erklärte Turrey weiter, können junge Flüchtlinge Praktika in Betrieben machen und sich in Form eines Gastschuljahres in Kooperation mit der Herwig-Blankertz-Schule in Hofgeismar etwa in den Bereichen Metall, Kfz-Technik, Holz und Hauswirtschaft weiterzubilden.

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