Frauenhandball: Landesligist muss gegen Waldau auf Thekla Riedel und Adriane Stas verzichten

Heimspiel gegen Waldau: Wesertal muss auf der Hut sein

Intensive Besprechung: Wesertals Trainer Detlef Schröer warnt sein Team, den Gegner Waldau zu unterschätzen. Foto: mrß

Oberweser. Den Rückenwind aus dem großartigen 34:24-Sieg im Verfolgerduell der Frauenhandball-Landesliga in Vellmar nutzen will die HSG Wesertal in ihrem Heimspiel am Sonntag (17 Uhr) in der Sporthalle der Grundschule Oedelsheim gegen den TuSpo Waldau.

Nach diesem Erfolg kann die HSG die Aufgabe gegen einen angeschlagenen Gegner mit reichlich Selbstvertrauen angehen. Oberligaabsteiger Waldau ist nämlich bislang noch nicht in der Liga angekommen und konnte in den ersten sechs Spielen erst zwei Punkte einfahren. Zuletzt gab es gegen den Tabellenführer Kirchhof II eine klare 14:22-Heimniederlage. Die Abgänge mehrerer Stammspielerinnen konnten nicht gleichwertig kompensiert werden. Dennoch warnt HSG-Trainer Detlef Schröer davor, den kommenden Gegner an seinem momentanen Tabellenplatz zu messen: „In Vellmar haben wir gezeigt, was wir zu leisten vermögen. Daran müssen wir anknüpfen, da wir in der Vorsaison mit Waldau große Probleme hatten.“

Die Erinnerungen an die Spiele der vergangenen Spielzeit gegen die zweite Mannschaft des TuSpo, von denen einige Spielerinnen in die Erste aufgerückt sind, dürften dazu beitragen, den Tabellenzehnten auf gar keinen Fall zu unterschätzen.

Neben der 23:24-Auswärtsniederlage wurde sogar das Heimspiel mit 24:31 verloren. Eine solche Pleite soll sich nicht noch einmal wiederholen, zumal sich die HSG vor eigenem Publikum noch für die letzte 22:29-Heimpleite gegen Hainzell/Großenlüder rehabilitieren will.

Schröer fordert daher von seinen Spielerinnen eine ähnlich gute Abwehrarbeit wie in Vellmar und hofft auf einen guten Start: „Es wird wichtig sein, wieder gut ins Spiel zu kommen. Das hat uns in Vellmar geholfen und die nötige Sicherheit gegeben.“ Auch für dieses Spiel muss er dabei wieder auf drei oder vier Spielerinnen verzichten.

Verletzungen

So wird Rückraumspielerin Thekla Riedel bis zum Jahresende ausfallen. Noch schlechter sieht es bei Adriane Stas aus, für die nach ihrem Kreuzbandriss die Saison gelaufen ist. Aus Studiengründen wird erneut Marie Scheidemann ausfallen. Hoffnung besteht zumindest noch auf die Rückkehr von Rückraumspielerin Ann-Sophie Przyludzki. (zmw)

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