Diskussion um Öffnungszeiten des Freibads

Kein Erfolg mit Protestaktion: Hallenbad Oberweser bleibt offen

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Protest: Vor Beginn einer Sitzung des Gemeindevorstands in Oberweser postierten sich die Kritiker der neuen Bäderöffnungszeiten vor der Rathaustür. Gerhard Braunß (Bildmitte) las sich nach die Protestsprüche durch, bevor er sich am Spruchband vorbei durch die Tür schlängelte.

Oberweser. Eine Unterschriftenaktion gegen die Kürzung der Öffnungszeiten des Freibades Gieselwerder und des Hallenbades Oedelsheim ist ohne Erfolg geblieben.

Die Kritiker hatten vom Gemeindevorstand gefordert, die Zeitenkürzung zurückzunehmen und stattdessen das Hallenbad im Sommer zu schließen.

Der Gemeindevorstand hält die Hallenbadschließung während der Freibadsaison für „keine umsetzbare Option“. Im Notfall müsste in der Gemeindevertretung über die geforderte, aber eher unwahrscheinliche Sommerschließung des Hallenbades diskutier werden. Unterschrieben von rund 500 Personen aus Oberweser und auch Nachbarorten hatten die Initiatoren gefordert, das Freibad in Gieselwerder wieder für vier Monate im Sommer von 8 bis 20 Uhr zu öffnen und das Hallenbad im Sommer zu schließen.

Nachdem die Unterschriftenlisten im Zuge einer Demonstration vor dem Rathaus übergeben wurden, erklärte Bürgermeister Cornelius Turrey, dass die geltenden Arbeitszeitvorschriften keinen Spielraum gelassen hätten. Mit dem vorhandenen Personal mussten die Öffnungszeiten der Bäder reduziert werden. Man versuche aber, mit einer zusätzlichen Teilzeitkraft eine Lösung zu finden. Änderungen beim Hallenbad seien in dieser Saison nicht möglich und müssten lange vorbereitet und diskutiert werden.

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