Salzabwasser-Entsorgung in Oberweser: Widerstand gegen Pipeline wird größer

Stehen für dieselbe Sache ein: BUND-Mitglieder Werner Diehl (von links), Dr. Hubert Weiger (Vorsitzender), Thomas Norgall und Ingolf Sachse. Foto: Ziemann

Oberweser. Der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) schließt sich dem Widerstand gegen die geplante Pipeline für chloridhaltige Abwässer aus dem osthessischen Kalirevier und einem Speicherbecken im Reinhardswald an.

Das hat BUND-Vorsitzender Dr. Hubert Weiger am Montag in Gieselwerder betont. „K+S muss seine Geschäftspolitik dringend ändern“, sagte Weiger.

Der BUND hatte zu einer Pressefahrt zum Thema „Gewässerversalzung durch K+S im hessisch-thüringischen Kali-Revier“ von Philippsthal über Gerstungen und Bad Sooden-Allendorf an die Oberweser eingeladen. In Gieselwerder wurden die BUND-Mitglieder vom Aktionsbündnis Salzfreies Märchenland begrüßt mit Schildern wie „Gegen Salzeinleitung in die Weser“ und „Es war einmal ein Märchenland, das im Kalimeer verschwand.“

Dr. Wolfgang Wiest vom Aktionsbündnis fasste seine Forderungen zusammen: „Wir wollen unter anderem den sofortigen Stopp der Laugenversenkung und die Aufrechterhaltung der Schutzziele der Wasser-Rahmenrichtlinie.“ K+S müsse seiner Verantwortung für die Umwelt un den Gewässerschutz nachkommen. Der mit der hessischen Landesregierung ausgehandelte Vier-Phasen-Plan sei dafür nicht geeignet.

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