Rückbaufrage noch nicht entschieden

Salzbecken im Reinhardswald soll dauerhaft bleiben

Oberweser. Das Unternehmen K+S soll offenbar nicht verpflichtet werden, das Salzspeicherbecken im Reinhardswald zurückzubauen. Das bestätigte ein Vertreter des Umweltministeriums.

Das bedeutet: Pipeline und Salzbecken könnten bestehen bleiben, selbst wenn sie ab dem Jahr 2060 nicht mehr genutzt werden.

„In der Frage des Rückbaus ist noch nichts entschieden“, sagte Wenzel Mayer, Leiter der Abteilung Wasser und Boden im Umweltministerium. Ein Rückbau sei auch „nicht Stand der Technik“ - also quasi gar nicht möglich. Und: „Man wird das Stapelbecken anschließend einer vernünftigen Nutzung zuführen“, sagte Mayer. Was das bedeutet, blieb bei seinem Auftritt vor Kreistagspolitikern unklar.

Der Kreistag hatte sich im Oktober gegen die Pläne des Landes und des Kaliproduzenten K+S gestellt, eine Salzpipeline zur Oberweser zu bauen. Der Besuch von Mayer im Umweltausschuss war eine Reaktion darauf. Dem Vertreter des Landes schlug allerdings heftige Ablehnung entgegen. (gör)

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Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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