Stadtoberhaupt weist Kritik der Sozialdemokraten an der Stadt zurück

Otto: SPD fehlt der Mut

Ullrich Otto

Bad Karlshafen. Wenn die SPD-Fraktion Bad Karlshafen Mut hätte und an einem gemeinsamen Neuanfang interessiert wäre, würde sie deutlich klarstellen, dass ihr Finanzierungs- und Betreiberkonzept für die Weserbergland-Therme, jetzt Weser-Therme, eindeutig gescheitert ist. Damit reagierte Bad Karlshafens Bürgermeister Ullrich Otto auf die Aussagen Joachim Ewers im Anschluss an den Neujahrsempfang der SPD.

Alle im Vorfeld gemachten Versprechungen seien Schall und Rauch. Die Stadt habe eine unvorstellbare Leidenszeit zu bewältigen. Die Auswirkungen, vor allem finanzieller Art, würden noch lange Jahre zu spüren sein und die Haushalte der kommenden Jahre stark beeinflussen. Es werde eine große Herausforderung bleiben, die Weser-Therme wirtschaftlich zu führen. Hierbei müssen alle Verantwortlichen voll hinter dem Objekt stehen, damit auch schwächere Phasen aufgefangen werden können.

Vereine werden unterstützt

Den Vorwurf, die Stadt lasse die Verein im Regen stehen, wies Otto zurück. Die Stadt unterstütze nach Kräften die Vereine. Dies werde vor allem dann getan, wenn Eigenleistungen in den Planungen enthalten seien. Würde die Stadt ihre Unterstützungsanteile nicht gewähren, gäbe es gar keine Mittel aus den einzelnen Förderprogrammen.

Darüber hinaus stehe die Stadt mit ihren Fachleuten den Vereinen zur Seite. Dabei müssten sich alle an Recht und Gesetz halten. Dies habe nichts mit Arroganz zu tun. Die Stadt sei sehr stark daran interessiert und auch sehr dankbar dafür, dass die Vereine Eigenleistungen erbrächten, denn nur so könnten die Vereine mit Hilfe von Fördermitteln, Baumaßnahmen auch künftig durchführen.

Der Bürgermeister forderte, einen ehrlicheren Umgang miteinander. Es dürfe nicht sein, dass Versuche gestartet würden, Verantwortliche gegeneinander auszuspielen. „Dies können wir uns in Bad Karlshafen nicht mehr leisten“, so Otto. (eg/ant)

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