Die Gruppe hilft allen

Petya Katzauer leitet ehrenamtlich eine Krabbelgruppe

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Petya Katzauer (35) geht mit Tochter Tessa in die Krabbelgruppe im Gemeindehaus der Evangelischen Kirche Deisel. Seit März 2019 hat sie die Verantwortung dafür übernommen. 

Petya Katzauer (35) aus Trendelburg-Wülmersen leitet seit März diesen Jahres die Krabbelgruppe im Gemeindehaus der Evangelischen Kirche Deisel.

Zunächst ist sie mit ihrer Freundin dort hingegangen und die Krabbelgruppe gefiel ihr sehr gut. Für Mütter, die zum ersten Mal ein Kind haben, ist es eine gute Sache. Sie übernahm die ehrenamtliche Tätigkeit, weil ihre 15-monatige Tochter Tessa hier mit den anderen Kindern zusammen spielt und sie dabei kennenlernt. Außerdem wird gesungen und das Laufen gelernt.

Dieser Spielkreis ist für die Zukunft von Vorteil, denn die Kinder werden in Kindergarten und Grundschule auch weiterhin zusammen sein. So können schon früh Freundschaften geschlossen werden.

„Das ist auf dem Land von Vorteil“, findet Katzauer. In der Krabbelgruppe geht es entspannt zu und der Besuch ist nicht verpflichtend. Über eine WhatsApp-Gruppe wird abgeklärt, ob genug Frauen sich am Termin beteiligen können. Dienstags von 10 bis 11.30 Uhr findet die Krabbelgruppe statt. Neue Mütter sind immer willkommen.

Aus Trendelburg, Langenthal, Deisel, Sielen oder Helmarshausen und sogar aus Calden kamen einzelne Mütter. Hier weiß Petya Katzauer, die beruflich als Personaldisponentin tätig ist, die Gemeinschaft mit den sechs bis acht Frauen zu schätzen. Zurzeit ist sie in Elternzeit. Es sei einfach ein großer Vorteil mit Frauen in der gleichen Situation zusammen zu sein, sagt sie. In der Gruppe werden Erfahrungen, die die Kinder betreffen ausgetauscht. Es geht um Entwicklung, Empfehlungen oder Ratschläge, um Impfungen oder Arzttermine. Auch wenn Hilfe benötigt wird kommt sie aus der Gruppe. Das kann auch außerhalb der üblichen Zeit am Dienstag sein. Die Mütter, die zum ersten Mal ein Kind haben wissen den Rat der anderen zu schätzen. Später in Kindergarten und Grundschule kennen sich die Kinder schon.

Katzauer hatte die Verantwortung übernommen, weil ihre Vorgängerin aufhören wollte und die Gruppe sonst geschlossen worden wäre.

Die Aufgaben bestehen darin, vorab zu klären, ob der Raum sauber ist, da die Kinder am Boden auf Matten spielen. und im Winter muss die Heizung vorher angedreht werden. Dafür muss sich Katzauer den Dienstagvormittag freihalten.

Wenn ihre Tochter Tessa dann in den Kindergarten wechselt, wird in absehbarer Zeit wieder eine Nachfolgerin gesucht.

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