Pfarrerin: Festsitzender Zirkus braucht dringend Hilfe

Dem Zirkus geht das Futter aus: Maik Fischer und Angie Caroli vom Zirkus Showtime machten bereieits im November auf die Situation von Mensch und Tier aufmerksam. Archivfoto: Temme

Niedermeister. Der Zirkus Showtime, der in Niedermeiser festsitzt, braucht dringend Hilfe. Darauf macht Pfarrerin Adelheid Römer-Bornmann aufmerksam. Die Seelsorgerin von Niedermeiser hat bereits Hilfe für die Zirkusleute organisiert, es sei aber noch wesentlich mehr Unterstützung nötig.

Der Zirkus hatte im November Quartier in dem Ortsteil von Liebenau bezogen, nachdem es Probleme mit dem Winterquarier und medizinische Notfälle gegeben hat (wir berichteten). Auf dem Platz an der Dreschhalle leben momentan nach Zirkusangaben 60 Tiere und acht Menschen.

Pfarrerin Bornmann hat sich selbst vor Ort ein Bild gemacht: „In dieser Woche habe ich den Zirkus besucht und die Lebensbedingungen für Mensch und Tier sind wirklich ärmlich“, sagt sie. Gemeinsam mit Menschen aus Niedermeiser und Umgebung werde man - trotz aller kritischer Fragen an den Zirkus, die durchaus berechtigt seien - versuchen zu helfen.

Auch der Zirkus selbst bittet um Hilfe: „Wir brauchen Futter- und Geldspenden für Tiere und Mensche“, sagt Zirkusdirektor Freddy Bügler. (gör)

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