Reinhardshagen: Beide Brücken werden saniert

Ende in Sicht: Seit sechs Jahren ist die Straße von Reinhardshagen zum Udenhäuser Stock an zwei Stellen verengt. Nächstes Jahr soll sie für 1,25 Millionen Euro saniert werden. Foto: bf

Reinhardshagen. Gute Nachricht für die Reinhardshäger: Die maroden Brücken auf der Landstraße von Veckerhagen zum Udenhäuser Stock werden im kommenden Jahr beide saniert.

Bislang war nur sicher, dass der erste Wasserdurchlass wieder in Ordnung gebracht wird.

Seit fast sechs Jahren ist die Straße innerhalb von wenigen hundert Metern zweimal auf Tempo 30 begrenzt, weil die Brücken nur einspurig zu befahren sind. „Ein ewiges Ärgernis“, klagte Bürgermeister Fred Dettmar schon öfter. Noch verärgerter freilich war er im Sommer, als bekannt wurde, dass im nächsten Jahr eine der beiden Schadstellen beseitigt werden soll. Geplant sei, so informierte er die Gemeindevertreter, dass der Wasserdurchlass, also die erste Einschränkung aus Veckerhagen kommend, saniert werden soll. Dazu werde durch den Grünstreifen links der Straße eine provisorische Straße angelegt.

„Ich habe an den zuständigen Minister geschrieben“, so Dettmar, damit beide Engpässe zeitgleich beseitigt würden. Der Brief an Hessens Verkehrs- und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir zeigte Wirkung. Inzwischen liegt in der Reinhardshäger Gemeindeverwaltung die Zusage des Ministeriums vor, dass beide Brücken im nächsten Jahr instand gesetzt werden.

Die erste Brücke sei gar kein Problem, so Horst Sinemus von Hessen Mobil, Bei der zweiten Brücke seien noch einige Punkte abzuarbeiten, um auch Baurecht zu haben, so Sinemus. Liege dies vor, dann könnte mit der Sanierung begonnen werden.

Sinemus geht davon aus, dass bis Frühjahr nächsten Jahres die rechtlichen Voraussetzungen erfüllt seien. Dann könne, so bald es die Witterung zulasse, mit den umfangreichen Arbeiten begonnen werden. Insgesamt werden dafür 1,25 Millionen Euro nötig sein, so die Schätzung von Hessen Mobil.

Als Bauzeit ist gut ein halbes Jahr veranschlagt, sagt Sinemus. Die Bauarbeiter werden also den ganzen Sommer über in Reinhardshagen zu tun haben. Wegen der langen Bauzeit habe man sich auch für die provisorische Straße durch die Wiese entschlossen. Bei einer sonst fälligen Vollsperrung wäre die Umleitungsstecke unverhältnismäßig lang gewesen.

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