Dritte Amtszeit beginnt am 3. Dezember

Dettmar als Bürgermeister von Reinhardshagen vereidigt

Beliebtes Fotoobjekt: Bürgermeister Fred Dettmar wurde vom Vorsitzenden der Gemeindevertetung Erhard Becker (rechts) vereidigt und ins Amt eingeführt.
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Beliebtes Fotoobjekt: Bürgermeister Fred Dettmar wurde vom Vorsitzenden der Gemeindevertetung Erhard Becker (rechts) vereidigt und ins Amt eingeführt.

Die dritte Amtszeit von Reinhardshagens Bürgermeister Fred Dettmar kann am Donnerstag beginnen. Am Montag wurde er vereidigt, eine Grundvoraussetzung, um in die dritte Legislaturperiode zu gehen.

Reinhardshagen – Eine große Terminauswahl für diesen offiziellen Akt gab es nicht, wie Wahlleiter Albert Kauffeld deutlich machte. Am 20. November endete die Einspruchsfrist gegen die Wahl (es gab keine Einwände), am 3. Dezember beginnt Dettmars Amtszeit. So wurde Dettmar im Rahmen einer außerplanmäßigen Sitzung der Gemeindevertretung vom Vorsitzenden des Parlaments, Erhard Becker, vereidigt.

Albert Kauffeld würdigte Dettmar bei dem Akt als Bürgermeister, der die Menschen im Ort überzeugt hätte. Nur so sei sein Ergebnis von rund 85 Prozent gegen Herausforderin Jutta Schauer (CDU) zu erklären. Kauffeld (UWG) hob zudem hervor, dass sich Dettmar zu seinen politischen Wurzeln in der UWG bekannt habe und nicht, wie viele andere im Kreis, als „scheinbar Unabhängige“ angetreten sei.

Dettmar stellte in seiner Antrittsrede den Menschen Dettmar und nicht den Kommunalpolitiker Dettmar in den Mittelpunkt. Ganz trennen ließ es sich jedoch nicht. So machte er deutlich, wie wichtig Freunde und Familie für einen Bürgermeister seien. Aber auch die Notwendigkeit von Kontakten und Geesprächen bei Festen oder Jubiläumsbesuchen stellte er heraus. So erfahre man viel über die Stimmung am Ort und könne diese auffangen. Derzeit könnten sie aber leider nicht stattfinden, bedauerte er. Corona hatte auch Auswirkung auf die Einführung selbst: „Bei meiner ersten Einführug vor zwölf Jahren waren 300 Menschen hier’“, erinnerte er sich. Bei der zweiten waren es noch über 30, diesmal fehlte fast die Hälfte der Gemeindevertreter, weil viele von ihnen in Vorsorge-Quarantäne waren.

Etwas politischer wurde es dann, als Dettmar auf den Wahlkampf zu sprechen kam. Die Angriffe der SPD („Ankündigungs-Bürgermeister“) wertete er als „unter der Gürtellinie“. Dass er dennoch 85 Prozent holte, „macht mich richtig, mächtig stolz“. (Michael Rieß)

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