Konzert verschoben – Eventuell Ersatz im Herbst

Metal-Fans in Reinhardshagen müssen warten

 „Weser Metal Meeting“ in Reinhardshagen 2019, Death Metal Band „Vile“
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Geduld ist gefragt: Bis das „Weser Metal Meeting“ in Reinhardshagen wieder steigen kann, wird noch einige Zeit vergehen. Unser Bild zeigt die Death Metal Band „Vile“ bei ihrem Auftritt im Jahr 2019.

Ein Heavy-Metal-Konzert, in dem die Zuschauer nur mit Maske Einlass finden? „Das können wir uns nicht vorstellen“, sagt Maik Ullrich von der Metal-Crew Reinhardshagen.

Reinhardshagen - Das für Ende April geplante Metal-Konzert in der Wesertalhalle hat der Verein deshalb schon vor längerem verschoben. Vor fünf Monaten hatte die Crew noch gehofft, das Rock-Großereignis anbieten zu können. Sieben Gruppen sollten auftreten. Die Eintrittskarten waren bereits gedruckt und der Vorverkauf gestartet, als die Coronazahlen wieder deutlich nach oben gingen. Als klar wurde, dass ein „normales“ Konzert nicht möglich sein würde, sagte man es ab.

„Alle Gruppen haben für nächstes Jahr zugesagt“, berichtet Ullrich. Der Termin, 30. April 2022, steht schon. Ganz ohne Veranstaltung wollen die Heavy-Metaler das Jahr aber dennoch nicht ins Feld ziehen lassen. Wenn es irgendwie möglich ist, will man im Herbst, vermutlich im September, ein Konzert anbieten. Nicht in der Halle, sondern im Freien sollen dann Heavy-Metal-Bands auftreten.

„Ob es was wird, hängt aber vom Pandemieverlauf ab“, warnt Ullrich vor zu großer Euphorie. Viele Hygienemaßnahmen werde man dann einhalten müssen – und auch können. Aber Voraussetzung für ein gutes Konzert und eine tolle Stimmung sei natürlich, dass das Publikum auch richtig mitsingen kann.

Das Hauptaugenmerk der Metal Crew aber liegt auf dem Großkonzert im nächsten Jahr. Bereits erworbene Karten behalten ihre Gültigkeit. Wer die Tickets zurückgeben möchte, soll sich mit der Metal Crew in Verbindung setzen. Eine Rückgabe bei den Vorverkaufsstellen sei nicht möglich, sagt Ullrich.

Zum letzten Konzert des Vereins im April 2019 waren rund 700 Metal-Fans gekommen – aus allen Teilen Deutschlands, wie sich Ullrich erinnert. Die Reinhardshäger Crew hofft, dass es nächstes Jahr wieder so viele sein werden. Der Eintrittspreis werde mit 25 Euro stabil bleiben. Die einzige Änderung: Bisher mussten Jugendliche ab 12 Jahren zahlen, künftig erst jene ab 14 Jahren. „Den Jugendlichen wurden ja zwei Jahre gestohlen“, sagt Ullrich mit Blick auf die Pandemie. „Das soll eine kleine Entschädigung sein.“.

Kontakt per E-Mail: info@metal-crew.de; Internet: metal-crew.de. (Michael Rieß)

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