Reviere in neuer Hand

Forstamt Reinhardshagen mit neuer Organisation – jetzt 11 statt 13 Reviere

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In Trendelburg ist Philipp Tassius (hier mit Jagdhund Lava) neuer Revierleiter.

Das Forstamt Reinhardshagen hat sich im Rahmen der Strukturreform HessenForst 2025 neu aufgestellt.

Wegen zahlreicher in den nächsten Jahren bevorstehenden altersbedingten Personalabgängen werden teilweise Reviere vergrößert, aber auch Arbeitsabläufe effizienter gemacht, um die Belastung der Mitarbeiter im zumutbaren Rahmen zu halten.

Auch das Forstamt Reinhardshagen ist von der Umstrukturierung betroffen. Mit der Pensionierung von zwei Revierleitern im Forstamt 2018 und Anfang 2019 hat sich die Flächenzuständigkeit auf Revierebene von vormals 13 Forstrevieren auf jetzt elf Reviere verändert. Die Reviere Mariendorf und Ziegelhütte wurden aufgelöst.

Auch personell gibt es Neues: Reviernachfolger in Gieselwerder von Fred Schüler, der 27 Jahre das Revier leitete, ist seit Christoph Vadersen. Er wird auch nach Abschluss der Renovierung das Forsthaus in Gieselwerder beziehen. Das Revier heißt aber nicht mehr Gieselwerder, sondern mit Blick auf die Gemeindefusion trägt es den Namen Wesertal. Vadersen war Betriebsassistent im Forstamt Melsungen und konnte dort bereits Erfahrungen als Revierleitervertreter sammeln.

In Wesertal übernimmt Christoph Vadersen (hier mit Jagdhund Chaac) die Revierleitung.

Einen weiteren Revierleiter-Wechsel gab es auch im Revier Trendelburg. Erwin Ackerbauer ging dort nach 28 Jahren als Revierförster in den Ruhestand getreten. Sein Nachfolger wurde Philipp Tassius, der zuvor Betriebsassistent im Forstamt Reinhardshagen war. Tassius ist im Forstamt Waldschutzbeauftragter und hat ebenso Erfahrung in der Revierleitertätigkeit. Sitz der Försterei wird das Revierleiterdienstgehöft in Helmarshausen sein.

Mit dem neuen Flächenzuschnitt der Reviere hat sich die durchschnittliche Waldfläche von vormals rund 1800 Hektar auf jetzt über 2000 Hektar je Revierförsterei erhöht. Das entspricht etwa der Größe von 2500 Fußballplätzen.

Hans-Gerit Lüdicke, Revierförster Hofgeismar

Neben der Veränderung der Reviergrenzen wurde auch die Zuständigkeit für den betreuten Kommunal- und Privatwald angepasst. War der Betreuungswald von den acht Kommunal- und zehn Privatbetrieben bisher auf sechs Förstereien verteilt, wurde er jetzt in die Zuständigkeit der Försterei Hofgeismar konzentriert. Dort ist Revierleiter Hans-Gerit Lüdicke, der langjährige Erfahrung in der Betreuung des Stadtwaldes Hofgeismar besitzt, der Ansprechpartner für den gesamten Betreuungswald im Forstamt.

Neben dieser Betreuungsspezialisierung hat das Forstamt drei Revierteams aus Revierleitung, Forstwirtschaftsmeister und Forstwirte gebildet. „Wir versprechen uns durch die Teambildung neben einer effizienteren Arbeitsorganisation auch eine Verbesserung hinsichtlich dem Abfangen von eintretenden Arbeitsspitzen sowie in der Vertretungsregelung im Urlaubs- und Krankheitsfall“, so Forstamtsleiter Dr. Markus Ziegeler.

Die Veränderungen in der Revierstruktur sind seit dem 1. Juli dieses Jahres im Forstamt umgesetzt.

Zwei Reviere wurden aufgelöst

Die Reviere Mariendorf und Ziegelhütte wurden aufgelöst und die Waldflächen auf die verbleibenden Reviere verteilt. Das Revier Gieselwerder wurde in Wesertal umbenannt und damit dem Namen der zukünftigen neuen Gemeinde angepasst. Die Reform geschieht im Rahmen einer Strukturreform. Mit ihr soll dem altersbedingten Abgang von Fachpersonal begegnet werden. Die Reform ist zwischen der Personalvertretung, dem Fachministerium und HessenForst abgesprochen. Bis 2025 soll sie in allen hessischen Forstämtern umgesetzt sein.

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