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Künftig Rutschenspaß auf 23 Metern in Reinhardshagen

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Von: Tanja Temme

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Die Baustelle der neuen Rutsche im Freibad in Veckerhagen.
Leuchtend gelb und 23 Meter lang: Die Rutsche wird im Freibad Veckerhagen aufgebaut. Die Einweihung will der Förderverein im Mai 2023 feiern. © Tanja Temme

Nach 700 Stunden ehrenamtlicher Arbeit steht die Rutsche im Freibad von Veckerhagen: Das Reinhardshäger Bad ist damit um eine Attraktion reicher.

Veckerhagen – Der größte Teil der Arbeiten ist damit abgeschlossen. „Wir sind froh, dass der Aufbau geklappt hat. Denn solche schweren Teile in der Luft zu bewegen, ist schon eine Herausforderung“, sagte Uwe Seeland vom Förderverein des Bades.

Das Rutschen-Team ist seit vergangenem Herbst damit beschäftigt, das Freibad zu ergänzen. Vor gut einem Jahr bauten sie im stillgelegten Freibad des Bad Emstaler Stadtteils Sand die Rutsche ab. Fahrt nahm das Projekt im Frühsommer auf, als die Reinhardshäger die Elemente reinigten. „Danach war erst mal Pause und gegen Ende der Saison ging es mit den Fundamenten los“, erläuterte Seeland.

„Mit Geduld und fleißigen Händen“

Nachdem die im Bad gebaut worden waren, haben die Männer vom Förderverein vier Wochenenden damit zugebracht, das recycelte Modell aufzubauen. „Da wir bis zu drei Meter in der Höhe gearbeitet haben, benötigten wir einen Kran, um die Teile miteinander zu verbinden“, berichtet Peter Jatho. Er hat mit Uwe Seeland das Projekt koordiniert. Besonders spannend sei der letzte Part gewesen, als es darum ging, den Rutscheneingang mit der Treppe zu verbinden. „Mit Geduld und fleißigen Händen“ habe auch das geklappt. „Tatsächlich haben wir uns das Projekt zu Beginn etwas einfacher vorgestellt“, erzählen Jatho und Seeland.

Herausforderungen haben es einige gegeben. „In Bad Emstal wurde das Ende der Rutsche durch ein Gerüst im Becken gestützt. Das hat uns der TÜV-Mitarbeiter untersagt“, sagte Seeland. Deshalb entwarf er eine eigene Konstruktion, die die Rutsche oberhalb des Wassers hält. „Auch da gab es einiges zu beachten“, sagt Seeland, damit das neue Spielgerät den Sicherheitsvorschriften entspricht.

Jetzt wird poliert

Nachdem die gröbsten Arbeiten geschafft sind, stehen jetzt noch Feinarbeiten an. „Die 23 Meter lange Bahn werden wir schleifen und polieren, damit sie im Mai auf Hochglanz ist“, kündigten Seeland und Jatho an.

Parallel dazu werden Rohre für die Pumpe verlegt. Die gelbleuchtende Bahn muss mit Beckenwasser versorgt werden, damit der Rutschen-Spaß funktioniert. Ein 20 Meter langer Graben wurde für die Rohrleitungen schon ausgehoben. Für diese Arbeiten hatte die Gemeinde Firmen beauftragt. „Wir werden abschließend noch einen kleinen Weg vom Becken zur Rutsche pflastern, eine Hecke anlegen und Schilder anbringen. Dann kann es losgehen.“

TÜV war schon da

Um auf Nummer sicher zu gehen, hatte die Gruppe vergangene Woche einen TÜV-Mitarbeiter bestellt, der ihre Arbeit bewerten sollte. „Bislang ist alles bestens“, meinten Seeland und Jatho. Zum Abschluss werde der TÜV-Mitarbeiter noch einmal kurz vor Saisonstart kommen, damit er die Bahn endgültig abnehmen kann. (Tanja Temme)

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