Lärm ärgert Anlieger in Veckerhagen

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Vorsicht,Lärm: Anwohner am Graseweg bemängeln den starken Lkw-Verkehr auf der sonst ruhigen Straße. Unser Bild zeigt die Ehepaare Regina und Manfred Grobecker (außen) und Winfried und Ursula Lindemeyer (Mitte).

Reinhardshagen. Die Anlieger am Graseweg sind verärgert. Seit Frühjahr leiden sie darunter, dass der Weg am Ortsrand von Veckerhagen stark frequentiert wird.

Jeden Tag müssen sie den Lärm von Lastwagen, Baggern und anderen Baufahrzeugen ertragen - und das, obwohl an der Straße nicht gebaut wird.

„Teilweise fahren sie im Minutentakt“, sagt Ursula Lindemeyer, die seit acht Jahren dort wohnt. So etwas habe sie noch nicht erlebt, fügt sie hinzu. Es sei nicht nur der Lärm, der teilweise eine Unterhaltung auf der Terasse unmöglich mache, auch die Staubbelästigung sei enorm. Gerade bei der großen Hitze der vergangenen Tage hätte man kaum lüften können.

Der Grund des starken Bauverkehrs: In Vaake und in Veckerhagen wird derzeit an mehreren Straßen gebaut. Und das Zwischenlage für Baumaterialien und Straßenbauabfälle befindet sich am Ende des Graseweges, auf dem früheren Festplatz.

Bürgermeister Fred Dettmar kann durchaus verstehen, dass sich Anlieger beschweren. Allerdings habe die Gemeinde keine andere Alternative zur Zwischenlagerung zur Verfügung. „Wir haben massive Bauarbeiten in beiden Ortsteilen“, sagt er. Und die Materialien müssten eben zwischengelagert werden.

Dass die Gemeinde dafür den zwischen den beiden Ortsteilen gelegenen Lagerplatz nehmen müsse, lasse sich nicht vermeiden. Allerdings, so sagt er, sind die Straßenbauarbeiten im Oktober beendet. Ruhe kehre vermutlich schon etwas früher ein, weil für die Feinarbeiten die am Ende anfallen, keine großen Materialbewegungen mehr nötig sind.

Dass gerade jetzt im Sommer die Belästigung durch Staub hoch war, sei der Gemeinde bewusst. Deshalb habe man die Baufirma verpflichtet, zweimal wöchentlich die Straße zu kehren. Auch würden die Baufirmen bei jeder Besprechung darauf hingewiesen dass im Graseweg Tempo 30 gilt. Denn daran, so moniert Ursula Lindemeyer, würden sich viele nicht halten.

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