SPD und CDU sorgen im Parlament für eine Mehrheit für den Beitritt zum neuen Verein

Naturpark Reinhardswald spaltet UWG-Fraktion

Reinhardshagen. Die Gemeinde Reinhardshagen wird dem Verein Naturpark Reinhardswald beitreten. Einen entsprechenden Beschluss fassten jetzt die Gemeindevertreter.

Sie fassten ihn mit viel Skepsis und mit nicht minder weniger Bauchschmerzen, wie Gegner und Befürworter gleichermaßen betonten.

Die Zerissenheit zeigte sich am besten in der Person von UWG-Fraktionsvorsitzendem Wolfgang Bertelmann: „In der Beratung im Ausschuss habe ich noch mit Ja gestimmt, heute sage ich nach reiflicher Überlegung Nein.“

Gespalten wie Bertelmann war seine ganze Fraktion. Von den zwölf UWG-Vertretern votierten fünf für den Beitritt, fünf stimmten dagegen und zwei enthielten sich. Dass es letztlich dennoch ein klares Ja gab, dafür sorgten die fünf SPD- und zwei CDU-Parlamentarier. Beide Fraktionen votierten geschlossen für den Beitritt und sorgten damit für eine Mehrheit im Parlament.

Das letztlich wohl ausschlaggebende Argument war, dass der Beitritt der Gemeinde nichts kostet. Reinhardshagen wird „unentgeltliches assoziiertes Mitglied“.

Im Klartext: Reinhardshagen ist Mitglied im Verein Naturpark Reinhardswald, zahlt aber keinen Beitrag und hat auch kein Stimmrecht.

Rubriklistenbild: © Thiele

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.