Bis zu 27 neue Grundstücke in Vaake

Reinhardshagen kauft Land für neues Baugebiet

Platz für neue Anwohner: Das neue Baugebiet „Villa Nord“ soll am Ortsrand von Vaake am Villaweg entstehen. Für den Ankauf des Landes haben nun die Gemeindevertreter gestimmt.
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Platz für neue Anwohner: Das neue Baugebiet „Villa Nord“ soll am Ortsrand von Vaake am Villaweg entstehen. Für den Ankauf des Landes haben nun die Gemeindevertreter gestimmt.

In der Gemeinde Reinhardshagen wird das bereits geplante Baugebiet „Villa Nord“ mit dem Kauf des Baulands umgesetzt.

Reinhardshagen - Das beschlossen die Gemeindevertreter am Montagabend einstimmig und unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Erneut auf der Tagesordnung stand außerdem die fehlende Möglichkeit der Entsorgung von Gartenabfällen in Reinhardshagen.

Eine Lösung gibt es bislang jedoch nicht. Lediglich über den Zwischenstand konnte Bürgermeister Fred Dettmar die Fraktionsmitglieder bei der Sitzung in der Wesertalhalle informieren.

Mit ihrer Zustimmung über den Ankauf von zusätzlichen Flächen setzten die Gemeindevertreter aus Reinhardshagen nun die Weichen für das geplante Neubaugebiet „Villa Nord“ im Ortsteil Vaake. „Auf 21 000 Quadratmetern werden 25 bis 27 neue Bauplätze entstehen“, teilt Dettmar im Nachgang gegenüber unserer Zeitung mit. Erst jetzt, wo der Kauf von den Mitgliedern der Gemeindevertretung beschlossen wurde, werde der Bebauungsplan auch in Angriff genommen, führt der Bürgermeister aus.

Wie viele Grundstücke genau in dem zum „Villaweg“ angrenzenden Baugebiet entstehen werden, kann Dettmar allerdings noch nicht sagen. „Das hängt von der Ausgestaltung der Bauplätze ab.“ Bauinteressenten und eine entsprechende Warteliste für das zukünftige Baugebiet „Villa Nord“ gäbe es jedoch bereits. „Bauland ist überall gefragt, auch bei uns. Daher benötigen wir es“, erklärt der Bürgermeister. Der Tagespunkt sei aufgrund von Datenschutz unter Ausschluss der Öffentlichkeit behandelt worden.

Zwar sei Transparenz wichtig, erklärte Dettmar schon in der Sitzung am Montag, doch hier gehe es um Kaufsummen in einer Größenordnung, die einen Ausschluss der Öffentlichkeit rechtfertigten. Dem Vorgehen stimmten auch die Gemeindevertreter unter zwei Enthaltungen zu.

„Schwieriger als gedacht stellt sich die Suche nach einer neuen Möglichkeit zur Entsorgung von Grünabfällen heraus“, erklärt Dettmar am Montagabend in der Wesertalhalle. „Die Entsorgung kostet richtig Geld.“ Daher konnte der Bürgermeister nur einen Bericht über den Zwischenstand abliefern. Als eine mögliche Option nannte er die Aufstellung eines Containers auf dem Bauhof. Hier wäre der Zugang kontrollierbar. Ein wichtiger Punkt, so Dettmar. Das habe die Erfahrung etwa auf dem Friedhof gezeigt. Größere Mengen Grünschnitt könnten bei dieser Option dann zum Bauhof gebracht werden und die Entsorgung des „Regelschnitt“, so Dettmar, bliebe in der Verantwortung der Bürger. (Hanna Maiterth)

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