Reinhardshagen

Reinhardshager Bürgermeister bewirbt sich um dritte Amtszeit

Fred Dettmar, Bürgermeister Reinhardshagen

Reinhardshagen – Bürgermeister Fred Dettmar tritt wieder bei den Bürgermeisterwahlen an und will eine dritte Amtsperiode machen.

Der Reinhardshager Bürgermeister Fred Dettmar hat das Rätselraten beendet, ob er im nächsten Jahr erneut als Verwaltungschef kandidiert. 

„Ich trete wieder an“, sagte der 57-Jährige auf Anfrage unserer Zeitung. Die Entscheidung sei in seinem Urlaub in den Osterferien gefallen.

Ein Herzinfarkt im vergangenen Jahr

Dettmar hat nie ein Hehl daraus gemacht, dass er gerne Bürgermeister ist. Wenn er die Mehrheit bei den Wahlen bekommt, würde er gerne drei Amtsperioden machen – bis Dezember 2026. 

Im Januar darauf wird er 65. Doch ein Herzinfarkt am 3. Juni vergangenen Jahres konfrontierte den politischen Wunsch mit der gesundheitlichen Realität. Die Frage, ob er bei der Wahl 2020 wieder antreten werde, ließ er seither offen. 

Kurz vor Ostern hatte er eine Nachuntersuchung beim Kardiologen. Dettmar: „Der war begeistert. Mein Gesundheitszustand entspricht nach Schulnoten einer eins.“ 

Dass er 20 Kilogramm abnahm und das Rauchen aufhörte, zeigte positive Früchte. Im Urlaub habe er dann mit seiner Frau alle Argumente, die für und gegen eine Kandidatur sprechen, diskutiert. 

Das Ergebnis: Er wird sich um eine dritte Amtszeit bewerben.

Die CDU will einen Kandidaten stellen

Ob er, wie vor fünf Jahren, einziger Kandidat sein wird, ist noch offen. Auf Anhieb, so meinten einige führende SPD-Politiker im Gespräch mit unserer Zeitung, wüssten sie niemanden aus ihren Reihen, der antreten wolle. 

Anders ist es bei der CDU. „Wir wollen eine Alternative präsentieren“, sagte Ortsvorsitzende Jutta Schauer. Noch sei aber unklar, wer es sein wird. 

Möglicherweise werde die Union Gespräche mit der in Reinhardshagen traditionell stärkeren SPD führen, um einen gemeinsamen Kandidaten zu präsentieren.

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