Nächstes Metal Meeting geplant

Mehr als 500 Zuschauer beim Weser Metal Meeting in Reinhardshagen

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Sweeping Death: von links Simon Bertl (Gitarre), Elias Witzigmann (Gesang), Markus Heilmeier (Gitarre), Andreas Bertl (Bass). Verdeckt am Schlagzeug: Tobias Kasper.

Reinhardshagen. Das Weser Metal Meeting in Reinhardshagen hat bei seiner zweiten Ausgabe den Sprung über die Marke von 500 Besuchern deutlich geschafft.

Fünf Bands ließen es in der Wesertalhalle mächtig krachen. „Wir sind gespannt, wo das noch hin wächst“, sagte Jan-Christoph Krawczyk, Vorsitzender der Metal Crew Reinhardshagen e.V. am Montag. Mit 65 ehrenamtlichen Helfern hatte der Verein als Veranstalter für einen reibungslosen Ablauf vor und hinter der Bühne gesorgt. Lob gab es dafür von Zuschauern und Bands.

„Reinhardshagen! Es war ultrageil bei euch! Vielen Dank an alle, die mit uns gefeiert haben!“, kommentierte die Band Sweeping Death das Festival auf Facebook. Kurz vor 22 Uhr präsentierten die fünf Musiker aus Oberbayern ihren Progressive Thrash Metal, Markenzeichen: präzises Timing und rasante zweistimmige Gitarrenläufe. Das musikalisch-handwerkliche Niveau, auf dem sich die Band wie in Reinhardshagen zu erleben war auch live bewegt, hat bereits für diverse Preise gesorgt.

 Angesichts des Geschehens auf der Bühne hätte man ebenso wie bei den Iron Bastards (Straßburg), die davor auftraten, auch vor der Bühne etwas mehr Gedränge und Bewegung erwarten können. „Das gute Wetter und die Wärme in der Halle hat viele nach draußen an die Stände gelockt“, sagte Jan-Christoph Krawczyk. Dort herrschte entspannte Volksfeststimmung - die Musik von drinnen war ebenfalls gut zu hören.

Viele hätten zudem auf den Auftritt von Hardbone gewartet, die stilistisch auch etwas mehr für jeden böten, so Krawczyk. Entsprechend wurde es dann auch voll in der Halle und die Stimmung erreichte zu später Stunde ihren Höhepunkt. Am frühen Abend waren bereits Pandemic (Kassel) und Rising Insane aus Norddeutschland zu hören und zu sehen gewesen.

Wie bei der Erstausgabe lief auch in diesem Jahr alles friedlich ab, „keine Polizei, kein Krankenwagen“, wie Walter Krawczyk betonte. Auch das bestärkt den Verein, weiter bei der Sache zu bleiben. „Klare Ansage: am letzten Samstag im April 2019 gibt es das nächste Weser Metal Meeting“, so Krawczyk.

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