Tierpark Sababurg bleibt wegen Eisglätte zu

Heute ungestört. Elche im Tierpark Sababurg. Archivfoto: Temme

Sababurg. Erstmals seit vielen Jahren musste am Wochenende der Tierpark Sababurg wegen Eisglätte aus Sicherheitsgründen geschlossen werden.

Die Wege und auch die Seitenränder hatten sich in spiegelglatte Rutschbahnen verwandelt. Nach genauer Abwägung wollte die Tierparkleitung kein Risiko für die Gesundheit der Besucher eingehen, schloss am Samstagnachmittag den Zugang bis auf weiteres und gab diese Entscheidung auf seiner Internetseite bekannt.

Wegen des begonnenen Tauwetters könnte sich die Lage rasch entspannen. Ob der Park schon heute oder erst zu einem späteren Termin wieder öffnet, soll am Dienstagmorgen nach Prüfung der Sachlage entschieden werden, sagte Landkreispressesprecher Harald Kühlborn.

Normalerweise bleibt der Tierpark nach Schneefällen geöffnet. Diesmal habe es aber eine ungewöhnlicher Konstellation gegeben, erläuterte Karl Görnhardt von der Tierparkverwaltung. Die Besucher hatten den gefallenen Schnee plattgetreten und auf diese Flächen hatte es dann geregnet und anschließend war es gefroren.

Am Samstag war eine Besucherin auf einem glatten Weg gestürzt und hatte sich verletzt. Es waren ein rettungswagen und ein Hubschrauber im Einsatz. Der Weg zum Unfallort war aber so schwierig, dass der Rettungshubschrauber, mit dem die Verletzte ins Krankenhaus geflogen wurde, auf einer Weide im Park landete. Am Nachmittag wurde daraufhin die vorübergehende Schließung des Tierparks für Besucher beschlossen. Auch die Wegeränder seien nicht mehr begehbar gewesen, Eisräumen sei nicht möglich und Salz könne dort wegen der Bäume auch nicht gestreut werden, sagte Görnhardt. Seit der Wiedereröffnung des Tierparks 1971 gab es solche Sperrungen wegen Glätte erst drei oder vier Mal, erinnert sich beispielsweise der langjährige Mitarbeiter Karl-Heinz Böge. (tty)

Aktualisierung Dienstag, 10.15 Uhr.

Wegen Eisglätte und Unfallgefahr für die Besucher bleibt der Tierpark Sababurg vorerst weiter geschlossen. Eine Überprüfung am Dienstagmorgen ergab, das die Wege noch nicht weit genug aufgetaut sind und weiter Rutschgefahr besteht.

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