"Sababurg ist Wahrzeichen und Anziehungspunkt für die Region"

Hofgeismar: Ohne Schloss keine Dornröschenstadt

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Sababurg aus der Luft

Sababurg. Die Stadt Hofgeismar zeigt sich kritisch gegenüber der geplanten Schließung der Sababurg für zwei Jahre.

„Das ist ganz schlecht, denn die Sababurg ist ein Wahrzeichen und Anziehungspunkt der Region“, sagt Bürgermeister Markus Mannsbarth.

Lexikonwissen:

Die Sababurg im Regiowiki

Er habe erst aus der Presse von der Kündigung des Pachtvertrages mit der Familie Koseck erfahren. Bekannt sei nur gewesen, dass das Land mit den Hoteliers verhandele. Klar sei, dass das Image Hofgeismars als Dornröschenstadt ohne Dornröschenschloss nicht funktioniere. Mannsbarth will nun in der Angelegenheit auf das Land zugehen.

Dass das Dornröschenschloss Sababurg hauptsächlich ein Marketingkonstrukt ist, betont auch Günther Koseck, Sohn des Pächterehepaars: „Wir haben nur eine Burggaststätte Sababurg gepachtet, ohne uns wird es kein Dornröschenschloss geben.“

Das Immobilienmanagement des Landes Hessen hatte am Dienstag erklärt, dass der Pachtvertrag mit den Kosecks zum Jahresende gekündigt wurde. Für 2,3 Millionen Euro soll die Sababurg nun saniert werden und zwei Jahre touristisch ungenutzt bleiben. Dann soll die Burg dem Landkreis übergeben werden. Dass man es nicht genauso machen kann wie Koseck, ist auch Landkreissprecher Harald Kühlborn klar: „Ob alles so bleibt, wie es ist, ist sehr fraglich.

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