102 Tierbabys leben derzeit im Tierpark Sababurg

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Sababurg. Die ersten warmen Sonnenstrahlen zeigen sich und damit läutet die Natur auch die Jungtiersaison ein.

In vielen Bereichen des Tierparks Sababurg gibt es jetzt Tierbabys zu beobachten, was bei den Besuchern regelmäßig im Frühjahr für besondere Spannung sorgt. Aber längst nicht überall stellt sich der erhoffte Nachwuchs ein.

Wie die Parkverwaltung gestern berichtete, wurden seit Dezember 102 Geburten gezählt (Text und Bilder oben). Am Bauernhof tummeln sich kleine Lämmer bei den Thüringer Waldziegen, Leineschafen, Skudden und Heidschnucken. Küken gibt es bei den Lachs- und Vorwerkhühnern.

„Auf der Eselweide tollt Eselfohlen Sandra mit Ihrer Mutter und ihren Tanten, gemeinsam mit einem Walliser Schwarzhalszicklein und Walachenschaflämmchen“, berichtet Karl Görnhardt von der Tierparkleitung.

Im Urwildpark gibt es Tierkinder bei den Heckrindern und den Wildschweinen und es gibt erste Fohlen bei den Exmoorponys und den Tarpanpferden.

Zur Geburtenrate haben auch die Tiere im Kinderzoo beigetragen: Es gibt ein Bennettkängurujunges im Beutel der Mutter und kleine Kaninchen sowie Küken bei den Wellensittichen, die sich aber noch in den Bruthöhlen verstecken. Außerdem ziehen die Tierpfleger ein Mufflonlämmchen (Korsisches Wildschaf), das sie Rapunzel getauft haben, mit der Flasche groß.

Die Geburten finden schwerpunktmäßig im Frühjahr statt und ziehen sich bis in den Frühsommer hin, allerdings verändert sich der Zeitkorridor auch abhängig von den Temperaturen im Winter. Den Auftakt bilden meist die Geburten bei den Wallachschafen im Januar, gefolgt beispielsweise von den Skudden im Februar und den Eseln Anfang März.

Mit Spannung erwartet man im Tierpark eine vermutlich anstehende Geburt bei den Wisenten, die im Mai oder Juni erfolgen könnte. „Schön wäre es auch, wenn es bei den Vielfraßen mal wieder Nachwuchs geben wpürde, aber man kann ja nichts erzwingen“, erklärte dazu Karl Görnhardt.

Vergeblich werden die Besucher jedoch auf Nachwuchs bei den Wölfen warten, denn sie sind inzwischen alle kastriert. 2011 waren es noch neun Tiere, dann verendete eines an einer Magendrehung. Die acht Verbliebenen seien eine ideale Größe. Man wolle nicht riskieren, das Rudel durch einen großen Wurf stark zu vergrößern, sagte Görnhardt. Zu gegebener Zeit werden man jedoch sicher durch Hinzuholen unkastrierter Tiere wieder züchten. Wölfe können zehn bis 14 Jahre alt werden.

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