5er BMW-Dienstwagen mit Abstand am günstigsten

Kritik am Bürgermeister-BMW - Sattler: Verstand einschalten

Heinrich Sattler

Hofgeismar. Für Hofgeismars Bürgermeister Heinrich Sattler sind die Angriffe der WSD und der Linken in Sachen Dienstwagen einzig und allein getrieben von Neid und Missgunst. Von daher wehrt sich der Chef der Rathausverwaltung auch mit aller Entschiedenheit gegen Unterstellungen, beim Leasingvertrag seines Dienstfahrzeuges Steuergeld verschwendet zu haben.

Wie berichtet, war es in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung zu einem heftigen Schlagabtausch zwischen Vertretern der WSD und der Linken auf der einen sowie Bürgermeister Sattler auf der anderen Seite gekommen. Tenor der Kritik an Sattler: Mit seinem augenblicklichen Dienstwagen, einem BMW der 5er Reihe, folge er nicht dem Gebot der Stunde, sparsam mit Steuergeld umzugehen. Ganz im Gegenteil, so hieß es weiter, bewege er sich bei der Wahl seiner Dienstfahrzeuge wie im Selbstbedienungsladen.

Für Sattler sind derartige Unterstellungen eine Unverschämtheit. Fakten und Zahlen sprächen eine ganz andere Sprache. Der Dienstwagen, den er im übrigen nur noch zwei Wochen fahre, dann übernehme er einen 3er BMW, koste über den Rahmenvertrag, den der hessische Städte- und Gemeindebund mit BMW abgeschlossen habe, lediglich 292 Euro Leasinggebühren im Monat.

Wesentlich kleinere Fahrzeugtypen, so führte Sattler weiter aus, schlügen erheblich teurer zu Buche. So koste beispielsweise eine Ford Fiesta monatlich 532 Euro und ein Golf 865 Euro. Ein Mercedes der C-Klasse liege hingegen schon bei 1250 Euro. Beispiele, die nach Überzeugung des Bürgermeisters deutlich machen, dass sich die Kritiker besser vorher sachkundig machen und ihren Verstand einschalten sollten, ehe sie mit haltlosen Unterstellungen an die Öffentlichkeit träten. Darüber hinaus, so führte Sattler weiter aus, brauche er sich von jemandem wie dem Fraktionsvorsitzenden der WSD, Jürgen Knauf, keine Belehrungen anzuhören, dass er, Sattler, eine Vorbildfunktion einzunehmen habe.

Ins Leere zielte nach Meinung des Bürgermeisters während der Sitzung gleichfalls der Antrag, künftig bei allen Fahrzeuganschaffungen der Stadt örtliche Autohändler um Angebote zu bitten. Derzeit gehörten elf Pkw zum Fahrzeugpark der Stadt, Lkw und Einsatzfahrzeuge ausgenommen. Neun davon seien über örtliche Händler gekauft worden. (kil) Fotos: nh

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