Schulsozialarbeit jetzt 28-mal im Kreis Kassel

Selfies mal anders: Nicht mit dem Handy, sondern mit dem Zeichenstift sollten Schüler ein Selfie (Selbstporträt) gestalten. Mit derartigen Aufgaben versucht die Schulsozialarbeit (im Bild von links: Fachdienstleitung Anke Kordelle, Schulsozialarbeiterin Julia Heide (Brüder-Grimm-Schule), Fachdienstleiterin Melitta Schäfer und Schulsozialarbeiter Achim Föth (Baunsbergschule) den Schülern beispielsweise einen kritischeren Umgang mit Medien zu vermitteln.

Hofgeismar/Baunatal. Der Landkreis Kassel hat seine seit zehn Jahren bestehende Schulsozialarbeit auf die zwei Förderschulen in Hofgeismar und Baunatal ausgeweitet.

Die Arbeit ist nun an 28 Schulen im Kreis präsent. Seit dem Schuljahr 2005/2006 gibt es Schulsozialarbeit an den Schulen im Landkreis Kassel.

„Unsere Bilanz zeigt, dass wir überall als sinnvolle Erweiterung des schulischen Angebots im Bereich Prävention und „Soziales Lernen“ gesehen werden“, berichtete Fachdienstleiterin Anke Kordelle bei der Vorstellung der neuen Schulsozialarbeitsangebote an der Baunsbergschule in Baunatal und der Brüder-Grimm-Schule in Hofgeismar. Pro Schuljahr betreuen die 28 Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter in Einzel- und Gruppenangeboten 14 000 Schüler, darunter jetzt auch an Förderschulen.

Grundlage ist ein Kreistagsbeschluss aus dem Jahr 2013, mit dem geprüft werden sollte, ob eine Ausweitung der Schulsozialarbeit an Förderschulen „ressourcenneutral“ möglich ist. Kordelle: „Nachdem die entsprechenden vertraglichen Regelungen unter Dach und Fach waren, konnten wir dieses Angebot jetzt realisieren“. Die Bandbreite der Angebote reiche unter anderem von Hilfestellung bei Problemen mit Mitschülern und Lehrern bis hin zu Krisenintervention in Kooperation mit Betreuungslehrern und Eltern.

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