Verbreitert und frostsicher

Zufahrt nach Friedrichsdorf nach Neubau wieder frei

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Kontrolle: Als gestern die erneuerte Kreisstraße nach Friedrichsdorf freigegeben wurde,maßen Ortsvorsteher Klaus Horbrügger (links) und Landrat Uwe Schmidt nach, ob die neue Breite von 5,50 Meter auch erreicht wurde.

Friedrichsdorf. Seit Montagmittag um 12 Uhr ist die Straße nach Friedrichsdorf wieder frei – nach sechswöchigen Bauarbeiten wurde die komplett erneuerte Kreisstraße 65 von Landrat Uwe Schmidt und Ortsvorsteher Klaus Horbrügger freigegeben.

Vor Vertretern des Straßen- und Verkehrsmanagements Hessenmobil, das den Bau im Auftrag des Kreises plante und überwachte, sowie der Baufirma Nolte (Beverungen) und Vertretern des Landkreises dankte Landrat Uwe Schmidt für den reibungslosen und schnellen Bau, der sogar vier Wochen früher fertig wurde als ursprünglich geplant.

Kritik an Finanzpolitik

Der Landkreis versuche, auch kleinere Straßen in Schuss zu halten,was zwar viel Geld koste, aber dringend nötig sei, um einem zu starken Verfall vorzubeugen und die Infrastruktur im ländlichen Raum zu sichern. Der Kreis würde hier gerne noch mehr tun, so formulierte Uwe Schmidt, doch ihm seien durch die Vorgaben der Haushaltskonsolidierung die Hände gebunden. Besonders ärgerlich sei, dass durch zu geringe Finanzierungsbeiträge von Bund und Land für an die Kreise und Kommunen übertragene AufgabenInvestitionen verschoben werden müssten, die der Unterhaltung der Infrastruktur im Landkreis dienen. Schmidt verärgert: „Alle reden über einen Investitionsstau – in Wirklichkeit haben wir einen Finanzierungsstau für die Kommunen in Deutschland“.

Straße wurde verbreitert

Auf 950 Meter Länge zwischen der Liebenauer Straße und dem Ortseingang wurde die ursprünglich nur vier Meter breite Straße auf 5,50 Meter verbreitert, sagte Stephan Nolte von Hessenmobil. Das erfolgte ohne zusätzlichen Geländebedarf auf der vorhandenen Trasse. Dabei wurden 9000 Tonnen Frostschutzschotter und 2150 Tonnen Asphalt eingebaut, die Fahrbahn wurde teilweise um 50 Zenbtimeter angehoben, um das Niveau anzugleichen und die Querneigung an heutige Standards anzupassen. Gleichzeitig wurden die Entwässerungsanlagen an der Straße erneuert. Das Projekt kostete insgesamt 450.000 Euro.

Die Umleitung über einen parallel verlaufenden Wirtschaftsweg am westlichen Ortsrand von Friedrichsdorf ist damit aufgehoben.

Von Thomas Thiele

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