Veranstalter TSV Lippoldsberg freute sich über 200 Teilnehmer

Drei-Fähren-Fahrt: Tempo spielte keine Rolle

Gut gefüllt: Wie seine Kollegen in Lippoldsberg und Wahmbeck freute sich auch Oedelsheims Fährmann Karl-Heinz Sonne (vorne links) über die vielen Gäste auf der Fähre. Fotos: Herbold

Lippoldsberg. Diesmal waren rekordverdächtige 199 Teilnehmer bei der Drei-Fähren-Rundfahrt in Lippoldsberg dabei. Sie radelten am Sonntag in aller Gemütlichkeit die 22,89 Kilometer lange Strecke. Bei der Veranstaltung des TSV Lippoldsberg geht es nicht darum, wer der Schnellste ist.

Im Vordergrund stehen vielmehr der Gedankenaustausch während des Radelns oder das Kennenlernen neuer Freunde bei den willkommenen Pausen während der Fährüberfahrten. „Das war mal wieder eine sehr gelungene Veranstaltung mit einer tollen Beteiligung bei klasse Wetter“, freute sich der TSV-Vorsitzende Robert Mildner, als er und das fleißige Helferteam des Vereins am Nachmittag die aufgestellten Bänke und Tische am Weserufer wieder abgebaut hatten.

Sonne und 24 Grad: Nach der Tour blieben noch viele der Radler an der Weser in Lippoldsberg, um den Flüssigkeits- und Kalorienverlust wieder auszugleichen. Foto: Herbold

Bevor sich die Radler am Vormittag nach und nach auf die Strecke begaben, besuchten einige den Gottesdienst am Weserstrand. Der TSV richtete diesen zusammen mit der Vikarin Mareile Preuschhof und der Jugendband des evangelischen Kirchenverbandes Oberweser aus. Der Veranstalter kündigt zwar die immer beliebter werdende Rundfahrt mit Start und Ziel in Lippoldsberg als Drei-Fähren-Rundfahrt an, genau genommen stimmt das allerdings nicht. Die Teilnehmer queren nämlich in einer großen Acht viermal die Weser per Fähre.

Nach dem Start in Lippoldsberg geht es über die Fähre nach Jenseits, von dort Richtung Gieselwerder nach Oedelsheim. Dort wird die Weser zum zweiten Mal gequert. Am rechten Weserufer radeln die Teilnehmer wieder nach Lippoldsberg, um dort die Weser mit der Gier-Seilfähre zum zweiten Mal zu queren. Unterhalb von Gewissenruh führt dann die Strecke zur niedersächsischen Fähre in Wahmbeck. Wo die Weser einen großen Bogen macht, also von Wahmbeck über Bodenfelde, geht es zum Startort Lippoldsberg zurück.

Keine Pannen

Als alle Teilnehmer ohne Pannen wieder Lippoldsberg erreicht und sich ausreichendgestärkt hatten, verloste der TSV fast einhundert Preise. Darunter waren zum Beispiel etliche Fahrradhelme, Tachos unter weiteres wertvolles Fahrradzubehör.

1992, also vor 23 Jahren, fand die erste Fährenfahrt statt. Veranstalter war zuerst die Gemeinde Wahlsburg. Seit 2003 hat der TSV 1897 Lippoldsberg die Organisation übernommen. In den vielen Jahren musste die Fahrt nur zwei Mal wegen schlechten Wetters abgesagt werden.

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