„Senorina von Messina“ dreimal vor vollem Haus

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Szene aus der „Senorina aus Messina“: Silvester Schlitz (2.v.r., gespielt von Jens Schodder) und Emil Obermeier (rechts, gespielt von Dirk Warnecke) haben sich als Frauen verkleidet, um nicht von der vermeintlichen Tochter erkannt zu werden. Foto:  Aline Fischer

Zehn Mitglieder der Laienschauspielgruppe der Theater- und Karneval-Gemeinschaft Gieselwerder ´92 haben im Haus des Gastes die Komödie „Die Senorina aus Messina“ aufgeführt. Insgesamt drei Vorstellungen gab es von dem Dreiakter.

Insgesamt zog die Theater-Gemeinschaft eine positive Bilanz: „Alle drei Vorführungen waren nahezu ausverkauft. Die letzte Vorführung war mit 230 Gästen am besten besucht. Auch die persönliche Rückmeldung der Zuschauer war sehr gut“, sagte Regisseurin Barbara Spormann.

In der Komödie gab viele Wirrungen und Verstrickungen, nachdem die junge Italienerin in das Gasthaus „Zum wilden Eber“ hineingeschneit war. Zwei Männer hegten den Verdacht, ihr Vater sein zu können. Da der vermeintliche Vater aber nicht bereit war, für 20 verpasste Jahre Alimente nachzuzahlen, verkleideten sich die beiden Männer am Ende als Frauen. Das was der Höhepunkt und sorgte für Begeisterung im Publikum. Die Erzählung stammt vom Reinehr-Verlag, bei dem die Spielgruppe das Stück gekauft hat.

Die Gemeinschaft hatte „Die Senorina aus Messina“ ausgewählt, weil die Zahl der Mitwirkenden passte und die Regisseurin sofort eine Vorstellung davon hatte, welcher Schauspieler, welche Rolle übernehmen könnte. Auch drei neue Schauspieler, die das erste Mal auf der Bühne standen, spielten – wie alle anderen – mit großem Elan ihre Rollen. So konnte von Laienschauspielern fast keine Rede mehr sein.

„Natürlich haben wir viel proben müssen. Im September haben wir angefangen und teilweise bis zu drei Mal in der Woche geübt. Umso schöner ist am Schluss der Applaus der Zuschauer. Der entlohnt alle Anstrengungen und Mühen“, sagte Vereinspräsident Gerald Twesten.

Das Wichtigste an der gemeinsamen Schauspielerei seien der Spaß und das Beisammensein. Die zehn Schauspieler sind eine Truppe aus Männern und Frauen im Alter von 17 bis 58 Jahren. Auch die anderen Aufführungen der Theatergruppen finden im Haus des Gastes statt. Üblicherweise führt die Gemeinschaft alle zwei Jahre ein Stück auf, in dem oft bewährte Akteure gemeinsam mit neuen Gesichtern auftreten.

Der Heimatort Gieselwerder wird ebenfalls einbezogen: Sei es durch Dorftratsch auf der Bühne oder durch die Nennung des Ortsnamens, in dem das Geschehen fiktiv stattfindet.

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