Mitarbeiter überwältigt

Hilfe von den Menschen aus der Region: Hohe Summe für den Tierpark Sababurg

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Geld für Futter und Patenschaften: Da freuten sich auch die Erdmännchen im Tierpark Sababurg drüber.

Der Tierpark Sababurg (Landkreis Kassel) musste aufgrund Corona wochenlang schließen und erlitt deshalb starke Einbußen. 

  • Wegen Corona war der Tierpark Sababurg (Landkreis Kassel) länger geschlossen
  • Durch die Schließung kam es zu starken Einbußen
  • Menschen aus der Region haben nun eine hohe Summe gespendet

Hofgeismar - Der Tierpark Sababurg (Landkreis Kassel) musste aufgrund der Corona-Pandemie wochenlang schließen und erlitt deshalb starke Einbußen. Viele Menschen aus der Region wollten deshalb helfen. Das Ergebnis überraschte, wie Andreas Bernhard, stellvertretender Pressesprecher des Landkreises nun mitteilte.

Tierpark Sababurg (Landkreis Kassel) - Spenden zur Rettung in der Corona-Krise

Insgesamt kamen 62.000 Euro zusammen, während der Wildpark geschlossen war. 508 Geldspender steuerten rund 30.000 Euro bei. Zudem wurden 264 Tierpatenschaften abgeschlossen, die einen Wert von etwa 32.000 Euro haben. „Diese überragende Spendenbereitschaft zeigt, wie sehr der Tierpark den Menschen in der Region am Herzen liegt“, sagte Landrat Uwe Schmidt. Dass der Park die Spenden gut gebrauchen kann, zeigen die Einbußen: Der Einnahmeausfall betrug, gemessen am Vorjahreszeitraum einschließlich Pacht und Shopbetrieb, über 500.000 Euro (wir berichteten).

Tierpark Sababurg (Landkreis Kassel) in der Corona-Krise: Spenden ausschließlich für Tierfutter 

Die 62.000 Euro werden laut Uwe Pietsch, Leiter des Eigenbetriebs Jugend- und Freizeiteinrichtungen, zu dem der Tierpark Sababurg gehört, ausschließlich für die Versorgung der Tiere verwendet. Die Spenden gehen über den Förderverein direkt in den Eigenbetrieb. „Besucher hatten uns angerufen, als der Park nicht geöffnet hatte, und fragten, wie sie denn spenden könnten. Wir hätten ja keine Einnahmen“, sagt er. Pietsch zeigt sich ebenfalls überwältigt von der Verbundenheit der Menschen mit den Tieren. „Sie schätzen die Weitläufigkeit des Wildparks, die artgerechte Haltung der Tiere und die Tatsache, dass wir viel Arbeit investieren“, berichtet Pietsch auf Anfrage unserer Zeitung.

Uwe Pietsch, Leiter des Tierparks

Tierpark Sababurg (Landkreis Kassel) in der Corona-Krise: Neue Tierpatenschaften

Was die 264 neuen Tierpatenschaften angehe, so seien Esel, Pinguine, Kattas und Erdmännchen die Spitzenreiter. Aber auch nach Hängebauch- und Wollschweinen sei oft gefragt worden. „Insgesamt kann man sagen, dass einmal quer durch den Park, Tiere neue Paten gefunden haben“, ergänzte Pietsch. Seit dem 6. Mai können sich Menschen und Tiere wieder begegnen, denn seitdem ist der Tierpark Sababurg wieder für Besucher geöffnet.

Weitere Neuigkeiten zu Corona in der Region Kassel sind im News-Ticker zu finden. 

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