Aufgrund des schlechten Wetters mit weniger Besuchern

Leuchtende Enten bei Lichterfest im Tierpark Sababurg

Kein Schmusetier. Renjard Uwe zeigt hier Fennja (links) und Fiona eines der Rentiere. Diese standen nahe des kleinen Lapplandlagers am Eingang des Parks. Foto: Temme

Sababurg. Freiluftveranstaltungen können im Herbst auch schon mal ins Wasser fallen.

Auch wenn es nicht regnete, so schien das trüb-diesige Wetter nur wenigen Lust auf einen Ausflug in den Tierpark zu machen, der am Wochenende sein jährliches Lichterfest veranstaltete.

Waren in den Vorjahren stets mehrere Tausend zu dem beliebten Event gekommen, so waren es diesmal nicht annähernd so viele. Wie immer stand Laternenbasteln im Mittelpunkt des Programms. „Wir finden es gut, dass es nicht so voll ist, denn sonst musste man schon mal um einen Platz beim Basteln kämpfen“, erklärte eine Besucherin, die mit ihren Kindern aus Göttingen gekommen war. Zwischen Kaninchen- und Entenlaternen - natürlich ein Tiermotiv, entsprechend des Veranstaltungsortes - konnten die Kinder wählen. Sämtliche Materialien hatten man dafür vorbereitet, so dass die meisten schon nach kurzer Zeit ihre tierischen Leuchten fertiggestellt hatten.

Außerdem gab es am Lapplandlager Geschichten aus dem hohen Norden zu hören. Von dunklen Wäldern, Trollen und wilden Tieren erzählte dort Renjard-Uwe am Lagerfeuer. Gut an kam auch sein Verkaufsstand, an dem außergewöhnliche Waren wie Rentierfelle, getrocknetes Rentierfleisch, Messer mit Rentierhorn, Zinndrahtschmuck und vielerlei mehr erworben werden konnte. Mit dabei auch zwei Rentiere, über die der Kenner einiges gefragt wurde.

Ergänzt wurde das Angebot mit einer Wolfsfütterung und einer Führung zu den Tieren des Nordens, wie etwa den Elchen. Mit einem Laternenumzug durch den Kinderzoo und einer Feuershow endete das Fest.

Lichterfest im Tierpark Sababurg

Am Sonntag gab es Musik von der Band Randale. „Irgendwie hat es mir in den Vorjahren besser gefallen - Norbert Senges, der ja bisher Musik gemacht hat, fehlt einfach“, bemerkte ein Besucher aus Reinhardshagen. Senges hatte schon im Vorjahr angekündigt, dass er aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten werde. Auch Besucher, die erstmals die Veranstaltung besuchten, zeigten sich etwas enttäuscht vom Angebot: „Irgendwie hatten wir uns das anders vorgestellt - zumindest alles etwas mehr beleuchtet, denn schließlich heißt es ja Lichterfest.“ Einige Besucher kamen übrigens erst in den Abendstunden, um nach Einbruch der Dämmerung am Umzug teilnehmen zu können.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.