Impf-Woche im Dezember

2000 Impfungen in Trendelburg: Stadt und Arztpraxis bieten Impfaktion an

Ein Arzt impft eine junge Frau und spritzt ihr den Impfstoff in den linken Oberarm. (Symbolbild)
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2000 Impfdosen sollen in der „Booster-Woche“ in Trendelburg verimpft werden. (Symbolbild)

Booster-Woche: Vom 13. bis 17. Dezember will ein Praxisteam in der Kulturhalle 2000 Dosen Biontech-Vakzin verimpfen. Das kündigte Bürgermeister Martin Lange an.

Trendelburg – Die Stadt Trendelburg und die Gemeinschaftspraxis Dr. Schmidt & Dr. Lück laden zu einer „Booster-Woche“ ein. Dazu schließt die Trendelburger Praxis für die Woche, damit sich die Mediziner und Mitarbeiter auf die Impfungen konzentrieren können. Patienten können in dieser Zeit auf die Hofgeismarer Praxis von Dr. Christoph Schmidt und Dr. Tanja Lück ausweichen, sagte Schmidt.

Die Stadt wolle Tempo machen und möglichst viele Menschen möglichst schnell impfen, erklärte der Bürgermeister. Er lobte das Mitarbeiterteam im Rathaus. Sie seien sofort bereit gewesen, die Telefondienste zusätzlich zu ihren Aufgaben zu übernehmen. Er bat um Verständnis, dass deswegen andere Telefonate möglicherweise nicht angenommen werden können.

Das habe es schon bei der Vorbereitung in den vergangenen Tagen gegeben. Auch die Trendelburger Kulturgemeinschaft unterstützt das Vorhaben: Sie stellt die Kulturhalle kostenlos für diese Zeit zur Verfügung, unterstrich der Rathaus-Chef.

Bürgermeister Martin Lange

Trendelburger erreichen, die Dritt-Impfung möchten

Christoph Schmidt hob das Engagement der Stadt hervor. Trendelburg sei schon im Sommer mit der großen Impfaktion Vorreiter in der Region gewesen. Ohne die Unterstützung der Verwaltung könne eine Praxis diese Aufgabe nicht bewältigen, unterstrich der Mediziner. Die Stadt habe sich „durch schnelles, unkompliziertes, bürgernahes und zielgerichtetes Handeln hervorgetan“.

Das Booster-Angebot richtet sich auch an die Menschen, die im Sommer in Trendelburg ihre Erst- und Zweitimpfung erhalten hatten. Für sie passe der Abstand von fünf Monaten zwischen Zweit- und Drittimpfung. In erster Linie will die Stadt Trendelburger erreichen, sagte Lange. Der Termin sei offen für Auswärtige.

Er hätte gern auch Kindern die Drittimpfung angeboten. Dr. Schmidt habe aber auf die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission hingewiesen. Die sieht keine Drittimpfung für Kinder vor. (Bernd Schünemann)

Impfzentrum schließt bei Überlastung

Das Impfzentrum in Calden erwarte einen großen Andrang, sagte Landrat Siebert gestern. Da in Nordhessen nur die Zentren von Stadt und Kreis Kassel arbeiteten, nutzten viele Bürger aus anderen Kreisen das Angebot.

Die Kapazitäten in Calden seien begrenzt: An einem Tag könnten 860 Menschen geimpft werden. Werde der Andrang zu groß, müsse das Zentrum schließen. Sonst sei die Sicherheit der Impfwilligen und der Mitarbeiter gefährdet. Siebert bat um Verständnis.

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