Höhepunkt des Jahres

600 Jugendliche bei Feuerwehrzeltlager in Wülmersen

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Endlich geht’s los: Am Freitagabend wurde das große Kreisjugendzeltlager in Wülmersen eröffnet, an dem 600 Kinder und Jugendliche teilnahmen.  

Wülmersen. Wenig Schlaf, Katzenwäsche und stets den Geruch von Lagerfeuer in der Nase – das macht ein Zeltlager aus. Noch bis morgen erleben diese Art Freiluftvergnügen 600 junge Feuerwehrleute, die derzeit am Kreisjugendfeuerwehrzeltlager in Wülmersen teilnehmen.

Da die Jugendfeuerwehr des Kreises dieses Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiert, bekamen alle Kinder und Jugendliche ein Jubliläums-T-Shirt geschenkt. „Ihr gebt ein ganz tolles Bild ab“, sagte Trendelburgs Stadtbrandinspektorin Christina Gräbe bei der Eröffnung am Freitagabend, an der alle im gleichen Oberteil teilnahmen. 

Als Extra bekam jeder der jungen Feuerwehrleute zudem einen selbstgenähten Beutel. „Dafür haben wir ausgediente Feuerwehrsachen gesammelt und diese dann wieder zusammengenäht“, erläuterte Kreisjugendfeuerwehrwartin Desiree Patosch.

Neben den Jugendfeuerwehren aus dem Kreisteil Hofgeismar nahmen auch Gäste aus Kassel, Espenau und Ahnatal an dem viertägigen Zeltlager am Wasserschloss teil. Somit campierten 39 Wehren auf einer zehn Hektar großen Wiese, die 2006 das letzte Mal von den jungen Menschen in blau-orange besucht worden war.

„Die Jugendfeuerwehren von Trendelburg richten nun zum dritten Mal das Lager aus – vor neun Jahren waren wir auch schon mal Ausrichter“, berichtete Oliver Wörner, Stadtjugendwart von Trendelburg.

Seit Montag dieser Woche seien sie mit dem Aufbau beschäftigt gewesen, wobei sie allerdings von städtischen Mitarbeitern unterstützt wurden. Daneben schenkte die Stadt Trendelburg allen Teilnehmern freien Eintritt ins örtliche Schwimmbad, was schon am Freitagmorgen gerne angenommen wurde.

Allmorgendlich um sieben Uhr ertönte ein munteres Liedchen lautstark über den riesigen Platz. „Da war ich schon längst wach, denn ich habe schon ganz früh am Feuer gesessen“, bemerkte eine junge Karlshäferin. In der ersten Nacht sei es recht kalt gewesen, weshalb sie sich künftig etwas dicker einpacken wolle. 

Schon am ersten Abend ging es in typischer Zeltlager-Manier auf der Wülmerser Wiese zu: Da flackerten überall Lagerfeuer, in das Stockbrot, Popcorn und Marshmallows gehalten wurden. Bis 23 Uhr saß man zusammen und kroch dann in die warmen Schlafsäcke.

Kreisjugendfeuerwehrzeltlager mit 40 Wehren

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