Drei Stunden Power-Blues

Aching Bones begeisterten über 100 Zuschauer im Wasserschloss Wülmersen

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Drei Stunden powervoller Blues: Susanne Nottarp am fünfsaitigen Bass, Sänger Michael Dittmar mit der Bluesharp und Gitarrist Hein „Blues“ Fuhrmann von den Aching Bones im Wülmerser Herrenhaus.

Wülmersen. Mit drei Stunden powervollem Bluessound brachten die vier Musiker von „Aching Bones“ das Publikum im altehrwürdigen Wülmerser Herrenhaus richtig in Stimmung.

Der Bandname bedeutet übersetzt schmerzende Knochen, gab bei der Spielfreude der Band vor begeisterten über 100 Zuschauern keinen Anlass.

Der Bluestitel „Born under a bad sign“ – geboren unter schlechtem Vorzeichen – hätte tatsächlich nach Freitag, dem 13., und Ausfall des zweiten Gitarristen Programm sein Können. Mit dem kraftvollen Sänger Michael Dittmar aus Ehlen, der auf Bluesharp und selbst gebauter Zigarrenkistengitarre spielte, war aber für beste Laune gesorgt. „Denn im Vordergrund steht der Spaß am Spielen vor Publikum“, sagte Dittmar vorab.

Susanne Nottarp am fünfsaitigen Bass und Karsten Mueller am Schlagzeug gaben das rhythmische Gerüst für die vier Musiker. Hein „Blues“ Fuhrmann konnte dazu mit der E-Gitarre sein Können zeigen. Dass er barfuß spielte, beflügelte ihn sicherlich noch mehr.

Sänger Michael Dittmar nutze die Zeit, während die Gitarre gestimmt wurde, für einen Ausflug mit seiner Bluesharp ins Publikum. Die Zuschauer klatschten zu seiner Improvisation von rhythmischen Eisenbahntönen kräftig mit.

Der Kern der Band kennt sich seit acht Jahren. Sie treffen sich in der „Little blues shack“, der kleinen Blueshütte bei ihm zuhause, sang Dittmar in einer Eigenkomposition. Hier können sie sich frei fühlen. Es wird schon mal laut und was draußen passiert, ist egal. Fünfzehn Auftritte hat die Band in diesem Jahr, die sich nach zwei Zugaben wünschte, dass das Publikum „in der schönen Sommernacht mit einem Lächeln gut nach Hause kommt.“

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