Auftritt am Freitag

Dorfrocker in Trendelburg: Und ab ging die "Luzzi"

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Verstärkung für den Dorfrocker: Tobi Thomann holte einige der Gäste auf die Bühne - auch Marion (ilnks) und Yvonne, zwei Fanclubmitglieder, kamen in den Genuss, mit dem Dorfrocker-Frontman ein Lied zu singen.

Trendelburg. Landluft schnuppern sie am liebsten. Und so war der Auftritt der Dorfrocker am Freitagabend in der Trendelburger Kulturhalle schon fast so etwas wie ein Heimspiel für die drei Franken.

Mehrere hundert Gäste waren der Einladung des Kreisfeuerwehrverbandes gefolgt, brachten den Saal bis nach Mitternacht zum Kochen.

Dass die Thomann-Brüder wissen, wie man Stimmung macht, war schon nach den ersten Minuten klar. „Hände in die Höhe‘ und alle mitmachen“, war eine der Ansagen, die Frontmann Tobi an diesem Abend nicht nur einmal an sein Publikum richtete. Ganze drei Stunden hielt die Band ihre Gäste bei Laune, forderte zum Schunkeln und Mitsingen auf, zog in Polonaise-Manier singend mit vielen durch die Reihen und holte den ein oder anderen auf die Bühne.

An echten Stimmungskrachern mangelte es an diesem Abend nicht: Ob alle zu „Ingeborg Marie“, dem „Vogelbeerbaum“, „Freibier Otto“ oder „Ab ging die Luzzi“ anstimmten - Jung und Alt zeigten sich in bester Feierlaune und es kam schon fast Ballermann-stimmung im beschaulichen Trendelburg auf.

Dass das Landleben verbindet, war spätestens klar, als Tobi, Markus und Philipp zur Dorfkinder-Hymne ansetzen, schließlich stammen die Drei aus einem 1000-Seelen-Ort bei Bamberg. „Ich bin a Dorfkind und darauf bin I stolz, denn wir Dorfkinder sind aus gutem Holz“, konnte man da allesamt den Gassenhauer singen hören - und das gleich mehrmals an diesem Abend.

Doch nicht nur dem Leben auf dem Land huldigt das Trio in seinen Liedern, auch Frauen, Mettbrötchen und natürlich Lederhosen werden von ihnen besungen. Die ganz eigene Mischung aus Volksmusik, Schlager und Rock ist es wohl, warum ihre Fans sie so lieben - zumindest punkteten sie damit bei ihrem Tendelburger Auftritt.

Abwechslung brachte eine Sequenz von Rockstücken in den Abend, wo Markus vom Akkordeon zum Bass wechselte und Tobi sich ans Schlagzeug wagte. Als Klassiker von Deep Purple und Kiss angestimmt wurden, gab es sogar Unterstützung aus dem Publikum - die Rocker Icke aus Deisel und Franky aus Kelze hatte sich die Band dafür spontan zum Mitflippen auf die Bühne geholt. Sie waren übrigens nicht die einzigen, die die Dorfrocker nach oben holten. So wurde etwa auch Carina Körber aus der Menge gepickt, auf die Bühne geordert und aufgefordert, an einer Stange zu tanzen.

Dorfrocker sorgten für Stimmung in Trendelburg

Dorfrocker in Trendelburg
 © Temme
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Auch wenn es für die Dorfrocker in Trendelburg ein relativ kleines Konzert war, so hatten sie doch mächtig Spaß: „Wir freuen uns, dass wir in der Kasseler Region zunehmend mehr Fans bekommen - so langsam arbeiten wir uns von Süden nach Norden vor“, bemerkte der 29-jährige Sänger. Außerdem sei ihnen die Stimmung der Leute wichtig, nicht die Anzahl der Besucher. Ihn und seine Brüder schätzen die Fans vor allem wegen ihrer unkomplizierten, freundlichen Art: „Bei jedem Auftritt nehmen sie sich Zeit für einen Plausch mit uns, sagte Anja Göring, die schon bei 870 Konzerten dabei war. Ich versuche keinen Auftritt zu verpassen, reise stets hinterher, erklärte die 31-Jährige, die deshalb am Wochenende von Bayern nach Nordhessen gekommen war.

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