Langfristig muss Stadt andere Lösung finden

Eberschützer Wehr darf noch acht Jahre im Gerätehaus bleiben

+
Hier wird ein Schulungsraum eingerichtet: Uwe Leisen (links) und Lars Jäger (rechts) haben die Wand mit gebaut. Bürgermeister Lange begrüßt das Engagement.

Monatelang war nicht klar, wie es mit der Feuerwehr im Trendelburger Stadtteil Eberschütz weitergehen würde. Jetzt herrscht Klarheit, die die Zukunft sichert.

Das im Dorfgemeinschaftshaus untergebrachte Gerätehaus war baulich und technisch in einem Zustand, der von den Aufsichtsbehörden nicht mehr zu tolerieren war. Doch nun steht fest: Mindestens acht Jahre noch kann die Wehr in ihrem angestammten Haus weiterarbeiten.

Darauf hat sich die Stadt Trendelburg mit dem Regierungspräsidium sowie der Unfallkasse Hessen (AKH) und dem Technischen Prüfdienst Hessen (TVH) geeinigt. „Darüber sind wir sehr erleichtert“, sagt Bürgermeister Martin Lange. Voraussetzung für die Vereinbarung war allerdings, dass die gröbsten Mängel abgestellt wurden. So mussten vor allem die Elektroinstallation erneuert und der Umkleidebereich in der Fahrzeughalle neu aufgeteilt werden.

Teil der Garage wird zum Schulungsraum

Nun wird der vordere Teil der Garage zum Schulungsraum umgebaut. Für den sicheren Betrieb war es nötig, das Mannschaftsfahrzeug im hinteren Teil der Garage durch eine Zwischenwand abzutrennen. Der alte Schulungsraum wird zur Männerumkleide und kann nicht mehr durch Abgase der Fahrzeuge belastet werden. Die Feuerwehrkameradinnen bekommen eine eigene Umkleide. Die unfallträchtige Rampe an der Außenseite wurde abgebaut und eine Tür dorthin zugemauert.

Hier wird ein Schulungsraum eingerichtet: Uwe Leisen (links) und Lars Jäger (rechts) haben die Wand mit gebaut. Bürgermeister Lange begrüßt das Engagement.

Man habe RP sowie AKH und TVH deutlich machen können, dass die Stadt derzeit und auch in den nächsten Jahren finanziell nicht in der Lage sei, ein neues Feuerwehrhaus zu bauen, sagt Bürgermeister Lange. Vor diesem Hintergrund hätten die Behörden ihre Bedenken zurückgestellt, gleichzeitig aber darauf hingewiesen, dass „langfristig nach einer anderen Lösung gesucht werden muss“. Für den Übergangszeitraum erforderten die alte Bausubstanz und die Raumsituation allerdings einen erhöhten organisatorischen Aufwand.

Wie die langfristige Lösung für die Eberschützer Wehr aussehen könnte, müssen Magistrat und Stadtverordnete nun beraten. In der Diskussion ist unter anderem ein neues zentrales Gebäude zwischen Sielen und Eberschütz. Denn auch im Feuerwehrhaus Sielen gibt es Sanierungs- und Erweiterungsbedarf.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.