75.000 Euro aus EU- und Landesmitteln

Förderzusage für Umbau des alten Trendelburger Pfarrhauses zum Ferienhaus

Vor dem alten Pfarrhaus: von links Daniel Teppe (Projektmanagement Grimmheimat Nordhessen), Innenarchitektin Andrea Staude, Peter Nissen (Servicezentrum Regionalentwicklung), Vizelandrat Andreas Siebert sowie Eigentümer Kai-Timo Wilke. An der Fassade soll eventuell das Fachwerk noch freigelegt werden.
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Vor dem alten Pfarrhaus: von links Daniel Teppe (Projektmanagement Grimmheimat Nordhessen), Innenarchitektin Andrea Staude, Peter Nissen (Servicezentrum Regionalentwicklung), Vizelandrat Andreas Siebert sowie Eigentümer Kai-Timo Wilke. An der Fassade soll eventuell das Fachwerk noch freigelegt werden.

Der Umbau des alten Trendelburger Pfarrhauses zu einem Ferienhaus wird vom Landkreis Kassel mit 75.000 Euro gefördert.

Sieben komfortable und geräumige Ferienwohnungen im alten Pfarrhaus Trendelburg, dem angrenzenden ehemaligen Gemeindehaus auf 300 Quadratmetern plant Investor Kai-Timo Wilke aus Bad Karlshafen. Jetzt erhielt er vom Landkreis Kassel die Förderzusage über 75.000 Euro aus EU- und Landesmitteln.

Damit können nach längerem Warten endlich die Renovierungs- und Umbaumaßnahmen beginnen. Die Zeit drängte. Erste Schäden zeichneten sich in dem schon länger leer stehenden Gebäude ab: Die Heizung sprang nicht mehr an, in der oberen Etage gab es einen Wasserschaden.

Pilotprojekt

„Es ist ein Pilotprojekt. Wir sind gespannt, wie das Ergebnis wird“, sagte Peter Nissen vom Servicezentrum Regionalentwicklung. Mit einem Standard auf hohem Niveau, vermarktet als „Märchenstuben“ von der Service-Agentur „Fewo & Mehr“ der Grimm-Heimat Nordhessen, soll ein Vorreiter für andere Anbieter geschaffen werden.

Vizelandrat Andreas Siebert, der den Bescheid in Trendelburg übergab, sieht im Tourismus einen nicht zu unterschätzenden Wachstumsmarkt. Der bedeute bei geschätzten Ausgaben von 200 Euro pro Tag und Tourist eine aktive regionale Wirtschaftsförderung.

Seit zwei Jahren ist Wilke Eigentümer des denkmalgeschützten ehemaligen Trendelburger Pfarrhauses, das 1780 gebaut wurde. Der Ingenieur für Nachrichtentechnik hat mit Innenarchitektin Andrea Staude aus Kassel die Einrichtung der Wohnungen schon bis ins kleinste Detail durchgeplant.

Wichtig für ihn ist die ideale Lage des Hauses angrenzend an die Altstadt, unweit der Burg Trendelburg sowie mit Blick auf den Naturpark Reinhardswald. Der Naturpark werde die Region touristisch beflügeln, ist sich Vizelandrat Siebert sicher. „Wir wollen die Natur riechen und schmecken“, sagte Siebert.

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