70 Feuerwehrleute im Einsatz

Technischer Defekt: Chlorgas trat im Freibad Trendelburg aus

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Musste gereinigt werden: Auch der Dekontaminationstrupp der Feuerwehr wurde abgesprüht, ehe die Chemieschutzkleidung abgelegt werden konnte. 

Trendelburg. Viele Besucher, die am Dienstag das Freibad in Trendelburg zur Abkühlung nutzen wollten, standen vor verschlossenen Türen.

Grund dafür war ein technischer Defekt an der Chlorgasanlage in der Nacht von Montag auf Dienstag.

Gegen 0.40 Uhr wurden die Feuerwehren aus Trendelburg, Friedrichsfeld, Gottsbüren, Deisel und Langenthal wegen des Chlorgasaustritts alarmiert. 70 Einsatzkräfte waren in der Nacht vor Ort. Unterstützt wurden die Wehren von der Berufsfeuerwehr Kassel, die mit einem weiteren Messgerät nach Trendelburg kam, um den genauen Chlorgasanteil zu messen.

Eine erste Überprüfung erfolgte kurz nach Eintreffen der Wehr aus Trendelburg. Mit spezieller Schutzkleidung gingen zwei Einsatzkräfte zu der Anlage im Keller. Eine Dekontaminationsstelle wurde ebenfalls eingerichtet, um die Anzüge von Chlorgas zu reinigen. Hierfür wurden zwei Feuerwehrfrauen mit leichten Schutzanzügen ausgerüstet, die diese Arbeit übernahmen.

Gegen 2.30 Uhr konnten, nachdem kein Chlorgas mehr gemessen wurde, die Feuerwehren den Einsatz beenden. Der Schwimmmeister, der auch im Schwimmbad wohnt, wurde vorsorglich von einem Notarzt und Rettungssanitätern untersucht, da er als Erster die undichte Anlage sofort abgeriegelt und dann die Feuerwehr alarmiert hatte.

Gestern war das Bad wieder ohne Einschränkungen geöffnet. Die Ursache hatte sich schnell herumgesprochen, sodass nur wenige Besucher verärgert auf die Schließung reagierten.

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