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HNA-Yogasommer in Sielen: Drei Übungen für einen entspannten Feierabend

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Von: Hanna Maiterth

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Entspannen in der Kraft: Elke Kühn (57) aus Sielen (von links), Norbert Sprenger (64) aus Hofgeismar und Brigitte Wiegand (71) aus Helmarshausen nehmen der Reihe nach unter Anleitung von Yogatrainerin Veronika Grysczyk die verschiedenen Positionen des Bewegungsablaufs der zweiten Übung ein.
Entspannen in der Kraft: Elke Kühn (57) aus Sielen (von links), Norbert Sprenger (64) aus Hofgeismar und Brigitte Wiegand (71) aus Helmarshausen nehmen der Reihe nach unter Anleitung von Yogatrainerin Veronika Grysczyk die verschiedenen Positionen des Bewegungsablaufs der zweiten Übung ein. © Hanna Maiterth

Yoga erdet, entspannt und hilft beim Loslassen. Insbesondere am Abend nach einem anstrengenden Tag kann das wohltuend sein.

Sielen – „Das Yogaüben ist eine Auszeit für Körper und Geist. Das System fährt runter“, sagt Veronika Grysczyk. Sie leitet mittwochs den HNA-Yogasommer beim TSV Sielen. Die Anspannungen des Tages lassen sich mithilfe von Yoga lösen. Die Konzentration auf den Atem und die Bewegungen sind der Schlüssel.

Es geht um bewusstes Wahrnehmen, um Pausen vom Alltag und sanfte Übungen. Dabei ist Yoga für alle geeignet. Die Intensität wird selbst bestimmt. „Jeder übt auf seiner Matte“, betont die Yogatrainerin. Damit auch zu Hause geübt werden kann, stellt Grysczyk drei entspannende Bewegungsabläufe für uns vor.

Entspannung nach dem Feierabend: Trainerin zeigt Übungen

1. Öffnende Übung: Zum Einstieg empfiehlt sie einen Bewegungsablauf in Rückenlage. Die Beine stehen auf, die Arme liegen ausgestreckt neben dem Körper. Die Finger zeigen Richtung Füße. Mit dem Einatmen werden die Arme gestreckt Richtung Himmel gehoben und über dem Kopf abgelegt. Sie bilden ein V. Mit dem Ausatmen wandern die Arme auf gleichem Weg wieder zurück. „Durch die Rückenlage und die Armbewegungen weitet sich der Körper“, erklärt Grysczyk. „Wir ziehen uns in die Länge. Die aufgestellten Beine entlasten dabei den Rücken.“ Nach einigen Wiederholungen bleiben die Arme über dem Kopf liegen. Nun werden die Beine, die immer noch aufgestellt sind, zuerst nach rechts gekippt, während der Kopf nach links wandert. Langsam geht es wieder in die Ausgangslage, bevor die Beine dann in die entgegengesetzte Richtung in diesem Falle nach links gekippt und der Kopf nach rechts gedreht werden.

Yogatrainerin Veronika Grysczyk macht die Übung vor: In Rückenlage werden beim ersten Bewegungsablauf die Arme über den Oberkörper geführt.
Yogatrainerin Veronika Grysczyk macht die Übung vor: In Rückenlage werden beim ersten Bewegungsablauf die Arme über den Oberkörper geführt. © Hanna Maiterth

2. Entspannen in der Kraft: Der zweite Bewegungsablauf wird im Stehen ausgeführt. Die Füße stehen parallel nebeneinander und nach einem Schritt zur Seite wird ein Fuß nach außen gedreht. Ein Bein zeigt nun nach vorne. Das hintere Bein mitsamt Fuß bleibt in der seitlichen Position stehen. Das vordere Bein wird beim Einatmen gebeugt, während das hintere gestreckt bleibt.

Der Blick geht nach vorne. Das Knie muss möglichst gerade nach vorne geführt werden, und zwar nur bis auf Höhe des Knöchels. „Sonst ist zu viel Druck auf dem Knie und es besteht Verletzungsgefahr“, erklärt Grysczyk.

Diese Pendelbewegung kann einige Male wiederholt werden, bevor im nächsten Schritt die Arme dazukommen. Steht das linke Bein vorne, wird der linke Arm ebenfalls nach vorne und der rechte nach hinten ausgestreckt. Der Blick folgt dem Arm nach vorne.

Mit der Ausatmung werden die Arme gesenkt, das Bein gestreckt. Mit der Einatmung wird das Bein gebeugt, die Arme ausgestreckt. Dann werden die Seiten wieder gewechselt.

Keine Verspannungen mehr: Atmung ist wichtig

3. Katze-Kind-Übung: Die dritte Übung findet im Vierfüßlerstand statt. Die Beine sind etwa hüftbreit, die Hände schulterbreit auseinander. Die Hände können dabei ein kleines Stück vor der Schulter stehen. Mit der Einatmung bleibt der Rücken gerade und der Kopf wird leicht gehoben. Der Blick geht nach vorne. „Wir verzichten absichtlich auf den Katzenbuckel, weil viele diese Haltung während des Tages schon einnehmen“, erklärt Grysczyk.

Stattdessen soll der Körper über einen langen Rücken geöffnet werden. Mit der Ausatmung schieben die Hände den Oberkörper nach hinten: das Gesäß auf die Fersen den Bauch auf die Oberschenkel. „Die Arme können locker angewinkelt werden, um die Spannung zu lösen“, rät Grysczyk. (Hanna Maiterth)

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